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Done Deal  – der SVWE kann die wichtige Personalie Michal Dudovic in trockene Tücher bringen. Der aktuelle SVWE-Topskorer (23)  verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Dudovic steht aktuell bei 29 Saisontoren und hat in den fünf Playoff-Partien gegen WaSa acht Tore erzielt. „Es gefällt mir beim SVWE, ich habe hier eine wichtige Rolle inne und kann mich als Spieler optimal weiter entwickeln“, so der Slowake, der bereits seit sechs Jahren beim Rekordmeister aktiv ist (zuerst als U18 Junior).

Im zarten Alter von knapp 18 Jahren stiess Michal Dudovic im Januar 2017  zum SVWE. Aufmerksam gemacht auf sich hatte der Slowake mit seinem Auftritt an der U19-WM. Sogar schwedische Klubs interessierten sich für den jungen Rechtshänder mit seinen damals schon auffallenden Skorerqualitäten. Dudovic entschied sich weder für die tschechische Liga noch Schweden, sondern startete sein Auslandabenteuer von seinem Stammverein Kosice (mit dem Vater als Trainer) aus in die Schweiz. Beim SVWE wurde er ins Förderkader integriert und konnte mit sieben Trainings pro Woche seine persönlichen Skills vorantreiben. Schnell machte sich „Dudo“ auch in der Schweiz einen Namen, gehörte zu den dominierenden Spielern auf Juniorenstufe in der Schweiz, feierte mit der U21 und der U18 Schweizer Meistertitel in Serie, spielte an der Seite eines Noah Püntener (aktuell Topskorer bim Halbfinalisten Rychenberg) oder seinen heutigen Teamkollegen Jan Ziehli, Noah Siegenthaler, Persici usw.

Bereits in der Saison 2017/18 kam der Slowake zu seinen ersten Einsätzen im Fanionteam und erzielte bei seinem ersten NLA-Spiel im Derby gegen Köniz auch gleich sein erstes Tor. Mittlerweile sind es 109 Tore im Fanionteam. Vor allem nach dem Ausfall von Weltmeister und Liga-mvp von 2020/21, Joonas Pylsy, musste Dudovic noch mehr Verantwortung übernehmen beim Rekordmeister. Eine Rolle, welche der Slowake gern ausfüllt und auch ein Hauptgrund ist, weshalb er den Vertrag verlängert. „Zudem haben wir auf die neue Saison hin einige spannende Mutationen im Training, und ich bin auch gespannt, welche neuen Reize Lukas Schüepp setzen wird.“ Den neuen Cheftrainer kennt er noch bestens aus gemeinsamen Zeiten in der U21.

Zuerst will „Dudo“ aber mit seinem Teamkollegen noch in dieser Saison Gas geben: „Wir sind sicherlich nicht der Topfavorit, aber wenn bei uns alle gesund bleiben, dann können wir jedem Gegner gefährlich werden“, so der Slowake selbstbewusst.

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