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Die Doppelrunde vom Wochenende brachte für die U-Teams primär Enttäuschungen. Die U21 verlor gleich beide Spiele und rutscht in der Tabelle ab. Die U18 kann sich immerhin für den Taucher in Thurgau revanchieren und schafft gegen Leader Rychenberg mit dem 7:4-Sieg einen Exploit. Diesen verpasst die U16 im Heimspiel gegen Köniz (4:6), nachdem man tags zuvor gegen GC einen „Sahnetag“ eingezogen hatte (8:1). Die U14 konnte sich mit einem 6:2 gegen Tabellennachbar Fribourg in der vorderen Ranglistenhälfte etablieren.

 

U21: Thurgau – SVWE 8:3
Am Samstag starten wir in ein langes Unihockeywochenende mit der langen Reise nach Thurgau. Zur Mittagszeit begeben wir ums auf den Weg erst um 16:00 Uhr wird der Anstoss erfolgen. Heute hat es jeder auf Zuchwil geschafft, der den Car erreichen sollte. In Thurgau angekommen bestreiten wir das übliche Programm bei eisiger Kälte. Nach dem Anpfiff reissen wir das Spiel schnell an uns. Nach 10 Minuten erzielt Sigi der Grosse ein Tor. Natürlich ins richtige, der andere Sigi hat ja oft das Eigene im Visier. Darauf folgt leider kein Zweites für uns, sondern das Erste für die Thurgauer. Mattia kontert darauf jedoch wieder mit unserer Führung. Auch das hält nicht lange, die Apfelkönige gleichen aus und die Zähler für das zweite Drittel sind gleichgestellt. Die ersten knapp zehn Minuten bleiben Torlos, dann folgt ein Desaster für die nöchsten 20 Minuten. Tore hageln auf uns ein 3:2, 4:2, 5:2, 6:2. Dabei rennen wir ständig dem Ball nach, spielen Fehlpässe und verlieren die 1:1. Ein Penalty für uns soll die Aufholjagd in Gang setzen. Marlo tritt an, läuft richtung Tor und scheitert. Um auch unsere letzten Hoffnungen zu beenden trifft Thurgaus Berner gegen uns Berner in unserem 6:5. Mattia stellt darauf folgend die Billanz des 6:5 immerhin auf Null. Schön wärs gewesen, wärs so geblieben aber die Thurgauer wollen das letzte Tor und erzielen dies auch. Gebrauchter Tag, aber Morgen haben wir ja immerhin die Chance alles besser zu machen.

SVWE – HCR 5:8

Da die L-UPL heute in Kirchberg gegen Tatran den Champions Cup Halbfinal spielen wird und die Vorbereitungen dort auf Hochtouren laufen, werden wir nach Deitingen verbannt. Dort erwarten uns die Zürcher aus Winterthur. Winter ist ein gutes Sprichwort, erneut eisige Kälte und das Einwärmen erfüllt seinen Zweck nur knapp. Nun ab zum Spiel, gestern war der Start immerhin noch gut, heute ist schon der katastrophal. Eine knappe Minute halten wir die Null, dann erfolgt das 0:1. Eine Minute später folgt das Zweite. Till, welcher schon am Samstag zwei Scorer sammelte, verkürzt dann auf 1:2. Ist der Knoten gelöst? Nein, es folgt das 1:3 eine Strafe gegen Janis, weil er den Spieler berührt, der Merlin auf die Finger haut. Dort folgt das nächste Gegentor. Gegen Ende des Drittels folgt die nächste Strafe, gegen Miro. Im zweiten Drittel folgt das 1:5. Jamie und Marlo bringen uns dann auf 3:5 hin. Dazwischen sind zwei Strafen, je eine pro Team. Zum Abschluss des Drittels treffen die Zürcher erneut. Nun folgt das pure Chaos: Jamie verkürzt schnell auf zwei Tore. Dann wird alles sehr hitzig, viel Körperkontakt, viele Stockschlöge und es häufen sich auch unschöne Aktionen nach den Zweikämpfen. Oft von unserer Seite provozierend verbal und von den Zürchern physisch. Oft bleibt beides ohne Konsequenz und so wird das Spiel immer hitziger. Der Schiedsrichter antwortet auf Kritik mit: „Du häbsch izze z Muh dausse“ und so rückt der Unihockey-Part des Spieles in den Hintergrund. Die Zürche spielen dann intelligenter und erzielen in diesen Umständen zwei Tore. Jamie legt noch eines nach und dann folgt die Krönung des Spiels. Ball in die Mitte Merlin Grätscht in den Ball, danach berührt er den Rychenberg-Spieler, der fällt. Alles gut und weiter oder? Wieder nein, Penalty Rychenberg. Merlin wehrt den Zorro-Penalty ab und dann erfolgt die Schlusssirene.

U18: Thurgau -SVWE 7:4

Das Spiel begann und in der siebten Minute erzielte Thurgau unihockey das erste Tor des Spiels. In der dreizehnten Minute eroberte Cedric Oberli den Ball in der gegnerischen Hälfte durch ein gutes Pressing und erzielte das erste Tor für den SVWE. In der 15. Minute erhielt der SVWE eine zweiminütige Überzahl, konnte aber während der Strafe kein Tor erzielen. Das erste Drittel endet mit einer Strafe gegen Jan Enzler in der letzten Sekunde wegen Stolperns. Thurgau wusste die Überzahl zu nutzen und ging in der einundzwanzigsten Spielminute wieder mit einem Tor in Führung. Innerhalb von nur 30 Sekunden konnte der SVWE durch ein Tor von Livio Muralt, assistiert von Jan Enzler, der gerade von seiner Strafe zurückgekehrt war, wieder ausgleichen. In der einunddreissigsten Minute beging Thurgau ein Überzahlfoul und gab dem SVWE die zweite Überzahl des Spiels, doch wieder endete die Strafe ohne Tore. Das zweite Drittel endete mit einem Tor von Jan Hürzeler, assistiert von Yannick Oberli. Der SVWE kassierte vier Tore durch vermeidbare Fehler und das Spiel endete mit 7:4 für Thurgau.


SVWE- HCR 7:4
Am Samstag hatten wir ein ungenügendes Spiel in Thurgau. Leider konnten wir bei diesem Spiel unsere Leistung nicht vollbringen. Aus diesem Grund haben wir uns an diesem Sonntag das Ziel gesetzt, zu gewinnen.
Gegen den HCR hatten wir das letzte Mal knapp verloren. Aus diesem Grund war eine Revanche vorgesehen.
Ausnahmsweise fand das Spiel in Deitingen statt. Diese Halle ist eher klein aber genügt vollkommen. Hauptsache wir können spielen. In dieser Halle gefällt mir der schwarze Boden sehr gut. Ebenfalls durfte ich vor Jahren mein erstes Turnier dort spielen.

Voller Motivation und Überzeugung sind wir in die Vorbereitung gestartet. Wir konnten gut einlaufen und waren voll konzentriert. Nach einem guten Torhüter einschiessen, gingen wir in die Garderobe. Dort bekamen wir die letzten Inputs. Anschliessend kamen wir voll motiviert auf das Spielfeld. Unser Captain hat uns bei der Torhüter Beschwörung letzte Anweisungen gegeben.

Erstes Drittel: Das Spiel war von Anfang an sehr hart, aber fair. Die Schiedsrichter waren sehr gefordert. Nach kurzer Zeit konnten unsere Gegner ihr erstes Tor erzielen. Noch 9 Minuten 16 Sekunden konnten wir ebenfalls ein Tor schiessen. In der 16. Minute nahmen wir uns eine unnötige 2 Minuten Strafe. Diese wurde ausgenutzt und der HCR konnte wieder ein Tor schiessen. Rund 1 Minute später konnte der HCR schon wieder ein Tor schiessen. Zum Glück konnten wir kurz vor der Pause noch den Anschlusstreffer erzielen.

Zweites Drittel: 12 Sekunden später konnte Hürzeler den Ausgleichstreffer erzielen. 1 Minute später konnten wir auf
4–3 erhöhen. Gemeinsam mit dem HCR leisteten wir uns unnötige Strafen. In diesem Drittel konnte unser Gegner kein Tor erzielen.

Drittes Drittel: Nach 3 Minuten leisten wir uns schon wieder eine Strafe. Diese konnte zum Glück nicht ausgenutzt werden. Nach dieser Strafe hatten wir im Anschluss schon wieder eine Strafe. Nach 55 Spielminuten konnten wir unsere Führung ausbauen. Nun nahm der HCR ihr Time out. Sie nahmen den Torhüter raus und wir konnten weitere zwei Tore erzielen. 2 Sekunden vor Schluss konnte der HCR noch ein unnötiges Tor erzielen.

Wir konnten dieses Spiel mit 7-4 gewinnen. Gerne möchten wir uns bei unseren Trainern, Physiotherapeutin und vielen helfen bedanken. Ebenso ein grosser Dank an die Schiedsrichter. Auch die Fans hatten uns tatkräftig unterstützt. Besten Dank, Nevio 79

U16: GC – SVWE 1:8

Nach einer ereignislosen Fahrt auf der berüchtigten A1 fuhren wir kurz vor der Hardau ins FCZ-Chaos. Unsere Carchauffeurin meisterte dies aber super und wir konnten uns schon bald aufs Einspielen konzentrieren. Unsere übliche Aufwärmrunde absolvierten wir in den Quartieren um die Halle und konnten somit den Fussballfans ausweichen.

1. Drittel: Nach einem grandiosen Start ins 1. Drittel konnte Elia auf Pass von Tobia nach 39 Sekunden das 0:1 für uns erzielen. Laurenz kassierte für Stossen die 1. Strafe gegen uns, unser Boxplay funktionierte aber einwandfrei. Das 0:2 konnte Dimitri schiessen und eine weitere Strafe gegen uns konnte unser Boxplay unbeschadet überstehen. Somit gingen wir mit 2 Toren Vorsprung in die Pause.

2. Drittel: Naïm schoss nach einer großartigen Freistossvariante das 0:3, in der 3. Minute des 2. Drittels. Danach hatten unsere Schiris aus Finnland alle Hände voll zu tun. GC kassierte 2 Strafen nacheinander, welche unser Powerplay leider nicht ausnutzen konnte, danach musste sich Lars für 2 Minuten abkühlen auf der Strafbank. Auch diese Strafen konnte unbeschadet überstanden werden. Yanick erkämpfte sich den Ball hinter dem gegnerischen Tor und scorte zum 0:4 in der 35. Minute. Danach ging es Schlag auf Schlag. Luan erhöhte unseren Score auf 0:5 nach Pass von Laurenz und nur ein paar Sekunden später schoss Tobia auf Pass von Mael das 0:6.

3.  Drittel: Eröffnet wurde das 3. Drittel durch einen Querpass von Tobia auf Elia, welcher zum 0:7 erhöhte. Juha und Oliver, die finnischen Schiris, mussten die Trillerpfeife wieder zücken, einmal mussten ein GCler, danach Nelson die Strafbank wärmen. Leider konnten wir die 0 nicht halten und kassierten 3 Minuten vor Schluss der Partie noch den GC-Ehrentreffer. Tobia konnte unser Resultat noch aufbessern auf Pass von Mael. Schlussresultat 1:8

SVWE – Köniz 4:6
Heute durften wir den neuen Hallenboden einweihen. Zur Mittagszeit war Treffpunkt in der Grossmatt in Kirchberg. Es war schon mächtig etwas los, da der neue Hallenboden verlegt werden musste. Unser Aufwärmritual zogen wir rasch durch, da wir den Hallenboden testen wollten.
1. Drittel: Unsere 1. Linie kassierte leider schon nach 1 Minute das 0:1 für Köniz. Danach waren wir wach. Das Spiel war sehr ausgeglichen, beide Teams kamen zu schönen Chancen vor dem gegnerischen Tor. Nelson konnte in der 15. Minute auf Pass von Yanick endlich den Ausgleich erzielen.

2. Drittel: Und wieder ging Floorball Köniz in Führung. Kontern konnte nun Elia auf Pass von Tobia und es war wieder ausgeglichen. Köniz Mats Hofer erhöhte den Score auf 2:3 und kurz vor der Drittels Pause erwischte es noch Severin, der mehr als seine 2 Beine auf dem Feld liegen hatte, Bodenspiel. Die letzte Spielminute konnte unser Boxplay sauber in die Pause bringen.

3.   Drittel: Unser Boxplay überstand auch die 1. Minute im 3. Drittel unbeschadet. Jetzt wollte es Köniz wissen und erhöhte den Spielstand auf 2:4. In der gleichen Minute, nach einem Fehler von Köniz konnte Cedric auf 3:4 verkürzen. In der 45. Minute musste sich ein Könizer auf die Strafbank begeben, unser Powerplay installierte sich vor dem gegnerischen Tor und konnte den Ausgleich erzielen. Unser Trainer entschied kurz nach dem 4:5 und nach dem Time-Out auf 6:5 umzustellen. Leider konnten wir dies nicht ausnützen und erhielten 6 Sekunden von Schluss des Spiels noch einen «emptynetter» zum Schlussresultat von 4:6.

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