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Superfinal-Tag! In wenigen Stunden geht es los mit der sechsten Austragung des Superfinals. Für alle SVWE-Spieler steht ein ganz spezieller Moment in ihrer Karriere bevor, für viele ist es das mit Abstand grösste Spiel der bisherigen Karriere, denn oft wir vergessen wie jung das aktuelle Team ist.
Goalie Martin Menetrey steht mit 23 Jahren vor seiner Superfinal-Premiere, Topskorer Michal Dudovic, erst gerade 22 Jahre alt geworden, Radek Sikora, Jan Ziehli, Jan Bürki 21 jährig, Gian-Luca Persici 20 jährig und Nesthäckchen Amelio Tambini (Bild, er hat im Januar erst seine NLA-Premiere gegeben und ist nicht einmal auf dem Teamfoto) sogar erst 18 jährig. Das Superfinal-Team des SVWE ist extrem jung. Schaut man dazu die Bank an mit Spielern wie Yannis Wyss (20), Noah Siegenthaler (20) Marc-Andre Vogt (20) oder Cyrill Suter (21) wird einen erst recht bewusst, dass die aktuelle SVWE-Ausgabe so gar nichts mehr mit dem Team gemein hat, das 2019 den Superfinal gegen GC so brillant mit 8:4 gewann und der SVWE deshalb heute eigentlich auch als Titelverteidiger ans Werk geht. Mit Hollenstein, Bürki, Vänäänen, Rentsch, Claudio Mutter und Louis sind nur 6 Akteure (!) aus der Startformation von 2019 übriggeblieben, dabei sind das erst 2 Jahre her.
Spieler, welche den Superfinal prägten wie Dave Wittwer, Joel Krähenbühl, Deny Känzig sind nicht (mehr) dabei, aber auch Schlüsselspieler wie Matthias Hofbauer, Nicola Bischofberger oder Dominik Alder (damals Center der ersten Formation) fehlen mittlerweile.
Gefordert sind deshalb andere Spieler, die in den Jahren zuvor «Mitläufer» sein durften. Spieler wie Rentsch, Andrin Hollenstein oder Philipp Affolter sind auch erst 24 Jahre alt, gehören aber schon zu den Routiniers, an denen sich die noch Jüngeren nun orientieren können sollten. Der Schlüssel zum Erfolg wird darin liegen, dass die Freude und Spannung auf den Superfinal den SVWE als Team beflügelt und nicht hemmt. Jeder sollte mit dem Gefühl in die Partie steigen, dass es nichts zu verlieren, aber einen Titel zu gewinnen gibt.