2017/18

"Stängeli"-Festival in der Meisterschaft und drei magische Cup-Momente

Daniel Johnsson war der Mann des Spiels im Cup gegen WaSa (Foto: HUM)
Daniel Johnsson war der Mann des Spiels im Cup gegen WaSa (Foto: HUM)

Zum vierten Mal in Serie kann das NLA-Team beide Partien der Doppelrunde gewinnen, beide Male gegen Waldkirch St. Gallen. Nach dem Schaulaufen vom Samstag in der Meisterschaft (12:3), musste der Meister in der Cuppartie gegen den gleichen Gegner das Erreichen des Viertelfinals hart erarbeiten und siegte am Ende zwar klar mit 5:1, konnte die Entscheidung aber erst in den Schlussminuten herbeiführen. Als Co-Leader in der Meisterschaft und im Cupbewerb unter den letzten acht kann die Berger-Truppe nun die dreiwöchige Natipause entspannt geniessen, die aufgrund des Vierländerturniers Anfang November in Kirchberg entsteht.
Selbiges gilt auch für die U-Teams, welche sich allesamt mit einem "Stängeli" in die Pause verabschiedeten. Die U21 dank dem 11:1 über Mittelland als Leader, die U18 kletterte dank dem 11:4-Erfolg über Leader Chur auf Rang 2 und die U16 konnte sich mit einem 13:2-Sieg über Sarnen in der Spitzengruppe etablieren. Nicht ganz für ein Stängeli reichte es dem "Zwöi", das aber im Cup mit einem 8:4 über Merenschwand ungefährdet die Viertelfinals erreichte .

 
Johnssons Zorro-Hattrick
Nach der Talentschau zum Auftakt des Doppelspiels gegen Waldkirch St. Gallen und einem 12:3-Kantersieg zeigte sich erwartungsgemäss in der sonntäglichen Partie gegen den gleichen Gegner, dass nicht jeden Tag „Schützenfest-Stimmung" angesagt ist. Die Ostschweizer traten viel engagierter auf, agierten mehr als das halbe Spiel mit nur zwei Linien und setzten auch die nominelle Nummer 1 im Tor, Jud, ein, der tatsächlich zahlreiche gelungene Paraden zeigte, sogar einen Penalty von Väänänen abwehrte. So stand es bis zur 56. Minute nur 2:1 für den Gastgeber, der zwar das Spiel kontrollierte, es aber eben nicht auf den Spielstand ummünzen konnte. Es brauchte schon einen Geniestreich von Zorro-König Daniel Johnsson, um mit dem 3:1 die Vorentscheidung herbeizuführen. Sowieso war der Schwede der Mann des Spiels, leiste er doch schon beim 1:0 die Vorarbeit und traf schliesslich noch mittels Penalty zum 4:1 und der Entscheidung. Sowohl die Torvorlage wie auch der Penaltytreffer wurden mit dem „Zorro-Move“ ausgeführt. Gleich dreimal packte „Magic“ Johnsson seine Trickkiste aus und war das Eintrittsgeld damit alleine wert. Weitere positive Dinge auf Cup-Auftritt: Alle drei Linie agierten in der defensive kompakt (Goalie Nicolas Wolf berührte den ersten Ball nach 10 Minuten) und konzentriert, die Fehlerquote konnte gegenüber dem Weekend zuvor drastisch gesenkt werden. Auch mit dem engen Spielstand ging das Team relative souverän und ruhig um. Endlich wieder belohnt für seine stets vorbildliche Einstellung und mannschaftsdienliche Spielweise wurde auch Marco Louis, dem ein Shorthander glückte und zudem das Tor zum 5:1.

Cup-Achtelfinal: SV Wiler-Ersigen - Waldkirch-St. Gallen 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)
Sportzentrum Zuchwil:  256 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 16. D. Känzig (D. Johnsson) 1:0. 40. M. Louis (M. Hofbauer, Ausschluss Affolter) 2:0. 46. M. Schiess (Penalty) 2:1. 56. D. Johnsson (C. Mutter) 3:1. 59. D. Johnsson 4:1 (Penaty). 60. M. Louis (P. Affolter) 5:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.
Bemerkungen: Wiler mit Wolf im Tor. Gegenüber dem Vortag mit M. Hofbauer, Väänänen und Louis. (ohne Krähenbühl, verletzt).

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