Cup

Mit Galavorstellung zum dritten Cupsieg der Vereinsgeschichte

Einmalig - alle drei Pokale sind aktuell im SVWE-Besitz
Einmalig - alle drei Pokale sind aktuell im SVWE-Besitz

Was für eine Machtdemonstration: Mit einem 11:6-Erfolg entthront der SVWE den amtierenden Cupholder GC in der ausverkauften Wankdorfhalle vor 3200 Zuschauern und sichert sich den dritten Cupsieg in der Vereinsgeschichte. Ein toller Erfolg für das stark verjüngte Team, bei dem Altmeister Matthias Hofbauer mit drei Toren und Verteidigungsminister Tatu Väänänen mit seiner Präsenz und Spielmacherqualitäten nach wie vor tragende Säulen sind. Damit befinden sich aktuell alle drei grossen Pokale im Besitze des SVWE. Der Meisterpokal, der Supercup und nun erstmals nach 2013 auch wieder der Schweizer Cup.

Entscheidend auf dem Weg zum dritten Cuptriumph war sicherlich auch der schwedische Scharfschütze Daniel Johnsson. Mit seinen Treffern gegen WaSa (2), Köniz (1) und Chur (3) hatte er grossen Anteil am Cupfinaleinzug.  Und mit einem ansatzlosen Distanzschuss erzielte er auch im Cupfinal das frühe 1:0 und sorgte für Ruhe im Team, nachdem GC in der Startphase mit aggressivem Pressing überraschte und für eine beidseits hektische Startphase sorgte. Doch nach wenigen Minuten hatte sich der SVWE auf die Taktik des Gegners eingestellt, fand immer wieder Lösungen und kam zu zahlreichen Torchancen.  Bis zur ersten Pause sorgten Matthias Hofbauer und erneut Johnsson für die 3:1-Führung, ehe die Berger-Truppe im Mitteldrittel zur Gala ansetzte und vier Treffer ihn Serie erzielte, der eine schöner herauskombiniert als der andere. Dabei brillierten durchs Band auch die Jungen. So das seit Monaten glänzend harmonierende Duo D.Känzig/Mutter (beide 21)  beim 5:1, oder Bürki (18) erst als Vorbereiter und später Vollstrecker der gleichen Aktion zum 6:1, oder Marco Rentsch (20) mit seiner Übersicht vor dem 7:1. Im Schlussdrittel skorte auch noch Alder doppelt (18). 


GC fand kein Mittel gegen SVWE-Taktik
GC fand eigentlich über beinahe die ganzen 60 Minuten bei 5 gegen 5 gar nie richtig statt. Das 1:1 entsprang einem individuellen Fehler, das 2:7 kurz vor Ablauf der ersten 40 Minuten dem ersten Powerplay. Auch im Schlussabschnitt konnten die Zürcher nur dank überragenden „Special Teams“ noch auf ein Wunder hoffen. Drei weitere  Tore glückten ihnen bei 5 gegen 4 oder 6 gegen fünf. Da aber auch der SVWE viermal traf, lautete das Verdikt am Ende diskussionslos 11:6 zugunsten des Meisters. Näher als auf vier Tore kamen die Zürcher nicht mehr heran. Der SVWE war perfekt auf den Gegner eingestellt, konnte auch auf die überraschende Taktik des Gegners zum Spielbeginn reagieren und wirkte über alle drei Linien kompakter, spritziger und entschlossener. 

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SV Wiler-Ersigen - Grasshopper Club Zürich 11:6 (3:1; 4:1; 4:4)
Sporthalle Wankdorf, Bern. 3'200 Zuschauer (ausverkauft). SR Kronenberg/Kronenberg.
Tore: 3. Johnsson (Väänänen) 1:0, 8. (07:32) Rüegger 1:1, 9. (08:09) Hofbauer (Wittwer) 2:1, 14. Johnsson (Bischofberger) 3:1, 26. (25:02) Louis (Hofbauer) 4:1, 27. (26:12) D. Känzig (Mutter) 5:1, 32. Bürki (Louis) 6:1, 38. (37:33) Hofbauer (Rentsch) 7:1, 39. (38:55) Laely (Julkkunen/Ausschluss Bürki) 7:2, 43. Hofbauer (Rentsch) 8:2, 48. Julkkunen (Rüegger/Ausschluss Wittwer) 8:3, 52. (51:06) von Pritzbuer (Alder) 9:3, 53. (52:43) Scalvinoni (Honold) 9:4, 55. Laely (Julkkunen/Ausschluss Mutter) 9:5, 57. Alder (Louis/ins leere Tor) 10:5, 58. (57:51) Scalvinoni (Graf/GC ohne Torhüter) 10:6, 59. (58:07) Mutter (D. Känzig/ins leere Tor) 11:6
Strafen: je 3x2 Minuten gegen beide Mannschaften.
Wiler-Ersigen: Wolf; Väänänen, Bischofberger; Wittwer, Bürki; Sesulka, Meister; Johnsson, Mutter, D. Känzig; Rentsch, Hofbauer, Louis; von Pritzbuer, Laubscher, Alder.
GC: P. Meier; Müller, Graf; Mock, Vizzini; Honold, Kaiser; Hess; Laely, Göldi, Rüegger; Steiger, Zürcher, Julkunen; Scalvinoni, Reusser, Wenk; Zolliker.
Bemerkungen: 5. Vizzini verletzt ausgeschieden. 56. Time-Out GC.

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