2019/20

Mit 8:1-Sieg den Qualisieg geholt und für die Viertelfinalserie Chur Unihockey (8.) gewählt

Das Team bedankt sich bei den Fans für den Support auf dem Weg zum Qualisieg. Unten "bestplayer" Claudio Mutter.
Das Team bedankt sich bei den Fans für den Support auf dem Weg zum Qualisieg. Unten "bestplayer" Claudio Mutter.
Das Team bedankt sich bei den Fans für den Support auf dem Weg zum Qualisieg. Unten "bestplayer" Claudio Mutter.

Mit einem souveränen 8:1-Sieg gegen Uster holt sich das NLA-Team den Qualifikationssieg und geht aus der «pole position» in die Playoffs. Im Wahlverfahren entschieden sich die SVWE-Verantwortlichen für Chur Unihockey, das als achtplatziertes Team auch vom Tableau her der Gegner gewesen wäre. Die Viertelfinalserie («best of seven») der beiden Teams, die zusammen 24 Meistertitel auf sich vereinen, beginnt am Sa. 29. Februar mit Spiel 1 in Kirchberg (19.00).

Der elfte Qualisieg in zwölf Saisons unter Thomas Berger ist «eingetütet». Nur im Vorjahr reichte es dem SVWE unter dem Meistermacher „nur“ zum zweiten Qualirang. Dies mit 47 Punkten, mit 11 Punkten mehr ist die Steigerung markant, wenn auch GC trotzdem als härtester Widersacher mit 56 Punkten nur zwei Zähler zurückliegt und sein Vorjahrestotal (52), welches damals zum Qualisieg reichte, ebenfalls übertraf. Rekordverdächtig ist sicherlich auch die Tordifferenz von 172 zu 62 Toren (+105!), mit grossem Abstand die wenigsten Gegentore und dennoch auch am meisten Treffer erzielt.  Die 62 Tore (nicht einmal 3 im Schnitt) sind eine neue Bestmarke. Auch jene der meisten Tore in der Qualifikation hält der SVWE mit 217 in der Saison 11/12 unter Heikki Luukkonen (allerdings resultierten in dieser Saison auch 113 Gegentore).


«Uster light» nur Sparringpartner
Noch ein Zähler benötigte der Meister aus dem Schlusspartie gegen Uster, um den ersten Rang definitiv zu sichern. Dieser Punkt war von Beginn weg nicht gefährdet. Die Ustermer, welche in der Vorwoche das Playoff-Ticket definitiv verspielten, traten nicht in Bestbesetzung an und schonten einige angeschlagene Titulare für die Playouts. So entwickelte sich denn auch ein Einbahnspiel. Gefragt war von SVWE Seite vor allem Kopfarbeit, musste die deutliche spielerische Überlegenheit doch auch mental umgesetzt werden, will heissen die Konzentration hochgehalten werden. Dies gelang nicht immer, es fehlte vielfach die Präzision, sonst wäre das Resultat noch deutlicher ausgefallen. Die offensiven Akzente lieferte für einmal die Formation um Claudio Mutter und den wiedergenesenen Deny Känzig. Defensiv wurde das Team kaum je gefordert, weil man einerseits gewohnt solidarisch und kompakt verteidigte und Uster nicht die Waffen hatte, diese Abwehr richtig zu testen. Den ersten Torschuss gaben die Gäste nach 12 Minuten ab, es sollte der einzige im Startdrittel bleiben.

SV Wiler-Ersigen - UHC Uster 8:1 (2:0, 3:1, 3:0)
Sporthalle Sportzentrum Zuchwil, Zuchwil. 341 Zuschauer. SR Geissbühler/Schmocker.
Tore: 4. C. Mutter (T. Väänänen) 1:0. 10. D. Känzig (T. Väänänen) 2:0. 25. N. Mutter (C. Mutter) 3:0. 29. F. Steiger (F. Bolliger) 3:1. 33. M. Hofbauer (J. Bürki) 4:1. 39. N. Bischofberger (T. Väänänen) 5:1. 41. J. Pylsy (K. Savonen) 6:1. 48. D. Alder (N. Bischofberger) 7:1. 56. D. Känzig (C. Mutter) 8:1.
Strafen: keine Strafen. 3mal 2 Minuten gegen UHC Uster.
Bemerkungen: SVWE bis 54 mit Menetrey im Tor, danach mit Flury. Affolter und Rentsch nur im Schlussdrittel eingesetzt.

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