Cup

Ein Dutzend-WM-Fahrer beim Cup-Kracher vom Sonntag dabei

Erst noch bejubelten sie gemeinsam die Bronzemedaille, am Sonntag sind sie im Cupviertelfinal wieder Gegner: GC- und Wiler-Spieler.
Erst noch bejubelten sie gemeinsam die Bronzemedaille, am Sonntag sind sie im Cupviertelfinal wieder Gegner: GC- und Wiler-Spieler.

Gleich deren 12 WM-Teilnehmer können am Sonntag beim Cup-Viertelfinal-Kracher zwischen dem SV Wiler-Ersigen und GC Unihockey in der Grossmatthalle in Kirchberg ab 16.00 Uhr (Ticketing)  bestaunt werden. Die beiden Teams führen auch die Liga-Tabelle an und standen sich letztes Jahr im Cupfinal gegenüber, mit dem besseren Ende für den SVWE (11:6).
Die Ausgangslage vor diesem Cupfight ist insofern für beide Teams schwierig, da nach der fast dreiwöchigen WM-Pause die Teamfindung und der Spannungsaufbau auf den nationalen Bewerbe sicherlich nicht leicht werden wird. Der mentale Spagat als Riesen-Herausforderung, vor allem für die WM-Fahrer. Und von diesen hat es auf beiden Seiten einige. Gleich deren sechs GC-Spieler figurierten im Kader der Schweizer Nati, darunter natürlich Goalie und WM-mvp Pascal Meier. Aber auch beim SVWE lässt sich die Fraktion sehen. Vier Schweizer Natispieler, mit Michal Dudovic ein slowakischer und notabene WM-Topskorer und natürlich Captain Tatu Väänänen, der mit Finnland zum dritten Mal Weltmeister wurde. Beide Teams werden als nebst dem Siegeswillen auch  viel individuelle  Klasse in die Waagschale werfen können.
Nur für einen aber geht die Cup-Reise weiter. Die Partie wurde wegen des tragischen Todesfalls von GC-Spieler Cyrill Pedolin Mitte November bekanntlich verschoben. Bereits im Halbfinal stehen nämlich die Langnau Tigers und Köniz sowie Malans, welcher das Heimrecht zugelost erhielt gegen den Sieger aus dem sonntäglichen Duell.  Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass beide Teams am Samstag noch ein Ligaspiel zu absolvieren haben. GC den Spitzenkampf gegen Meister Köniz, der SVWE das Derby in Thun.  Somit kommt es zu einer Art Doppelrunde für beide Teams.

Wichtiges Weekend für U18 -  U21 vor Nagelprobe
Vor einer Doppelrunde steht auch die U18, welche nach wie vor den Befreiungsschlag im Playoff-Kampf sucht. der Sieg gegen WaSa vor der WM-Pause war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aus den beiden Partien vom Wochenende gegen Zug (auswärts) und Köniz (So. 19.15 in Kirchberg) müssen allerdings auch Punkte her, sonst droht der Absturz unter den Playoff-Strich.
Dererlei Sorgen braucht sich die U21 nicht zu machen, sie thront wie in den letzten drei Jahren auch in dieser Saison an der Tabellenspitze und ist der Konkurrenz punktemässig noch einmal weiter enteilt als je zuvor. Und das Team hat auch eine neue, imponierende Siegesserie gestartet, die nun schon 14 Partien dauert. Da kommt Köniz als Nagelprobe gerade recht, hat der Kantonsrivale doch schon im letzten Jahr die Siegesserie des SVWE-Nachwuchses reissen lassen. Gelingt dieses Unterfangen erneut? Vor einer Pflichtaufgabe steht die U14, welche gegen das Schlusslicht Skorps Emmental antritt.
Einmal mehr spielfrei ist die U16, welche dafür dann am nächsten Sonntag zum zweiten Mal zuhause antreten kann, diesmal in Zuchwil gegen Leader Zug.

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