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Zwölf Gründe für den 12 Titel - deshalb wurde der SVWE Rekordmeister XII

Es ist vollbracht, der Superfinalsieg macht den 27. April 2019 wie damals den 07. April 2004 (Gewinn des ersten Schweizer Meistertitels) zum historischen Datum: Der SVWE kann sich nun auch offiziell Rekordmeister nennen. In den letzten zwölf Tagen haben wir 12 Gründe genannt, wie dieser  historischen Meistertitel wahr werden konnte:

 

Grund 12:  Der Titelhamsterer rund um die Trainer des Jahres
Seit Thomas Berger zum SVWE zurückgekehrt ist und mit Radek Sikora an seiner Seite die Geschicke des SVWE leitet, hat er sein Team in sieben von neun mögliche Finals geführt (3x Superfinal, 3x Supercup und 1 x Cupfinal) und dabei fünf Finals gewonnen.  Für ein Zeit lang standen im Frühling 2018 gar alle drei Pokale im Trophäenschrank des SVWE. Trotzdem ziehen mit Regelmässigkeit die Auszeichnung zum Trainer des Jahres am Bündner vorbei. Er wird’s verkraften können, sprechen doch andere Titel, die wichtigen, für ihn und seine Arbeit. Er ist mit Abstand der erfolgreichste Trainer im Schweizer Unihockey und einer der wenigen, der im Stande ist, einem Team ein klare Struktur zu verleihen. Am ehesten vergleichbar mit SCB-Trainer Jalonen, der auch unbeirrt von den vielen "Besserwissern" seinen Weg geht und den Auftrag erfüllt, Titel zu liefern, wo immer er arbeitet. Und dies geht eben in der Regel nur, wenn sich die Individualisten zwar durchaus entfalten können, aber doch innerhalb von klar definierten Aufgaben und Strukturen. Sikora ist die perfekte Ergänzung zu Berger. Der vife Tscheche kann innerhalb von Minuten das Spiel des Gegner perfekt analysieren, Schwachpunkte aufdecken und dem eigenen Team auch Lösungen aufzeigen. Die Leistung des Trainerduos ist nicht hoch genug einzuschätzen, wenn man bedenkt, dass Berger in seiner zweiten Aera eine völlige andere Ausgangslage angetroffen hat. Ab 2003 baute er um die Hofbauers, Gerber, Zimmermann und Co. die grosse Dynastie auf. Nun galt es den dank ausgezeichneter Nachwuchsarbeit vorbereitete Generationenumbruch zu managen. Dies ist mehr als gelungen. Der SVWE stand in den letzten drei Jahren zweimal zuoberst, obwohl ein Deny Känzig mit nur 22 Jahren nach Hofbauer und Väänänen bereits der Dienstälteste im Team ist!

Findet sich neben den beiden Perfektionisten, welche sich ob einer laschen Teameinstellung rasch enervieren können,  dann noch ein ausgleichender dritter Mann wie Simon Linder, oder unlängst nach Neujahr Beni Keller dann ist die Basis für weitere Erfolge gelegt. Mit Marc Mühlethaler wird diese Rolle des ruhenden Pols nun einer übernehmen, der die Rolle des Spielers ebenso kennt, wie er auch weiss wie Berger und der SVWE funktionieren. Er wird zusammen mit Teambetreuer Adi Bernasconi für den atmosphärischen Ausgleich sorgen.

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