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Zu knapper Sieg am Abend der grossen Geschenke - mit 8:6 in Natipause

Krister Savonen war einmal mehr Meister der Balleroberung und des genialen Spielaufbaus beim SVWE.
Krister Savonen war einmal mehr Meister der Balleroberung und des genialen Spielaufbaus beim SVWE.

Während es von den Junioren-Leistungsteams nun auch die U21 erwischt hat (Niederlage bei GC), kann das Fanionteam im Duell mit Cupsieger Zug den fünften Sieg im fünften Spiel feiern. Dank dem 8:6-Heimsieg geht der Rekordmeister als Leader in die dreiwöchige Natipause. Die Entscheidung in diesem Spiel der beidseitigen Geschenke fiel im Mitteldrittel, als das Heimteam innerhalb von nur sechs Minuten von 2:2 auf 6:2 stellte.


Auch wenn das Resultat am Ende mit 8:6 eher knapp aussieht, der SVWE war nie in Gefahr an diesem Abend gegen den Cupsieger einen Punktverlust zu erleiden. Zu gross war die Differenz der beiden Teams im physischen wie auch spielerischen Bereich. Das Resultat nach 40 Minuten und einem 7:3 gab das Stärkeverhältnis viel besser wieder als das Schlussergebnis. Doch weil es ein Abend war von beidseitigen Geschenken kamen auch die Zuger letztlich noch zu sechs Toren und zeigten damit vor allem eines, dass sie offensiv einiges an individueller Qualität zu bieten haben. Für Wiler Goalie Menetrey war es ein frustrierender Abend. Es kamen ob der Dominanz des Leaders kaum Schüsse auf sein Tor, wenn aber doch, dann waren sie meist drin. Das Heimteam zeigte sich da schon viel weniger effizient im Abschluss uns hätten weit mehr als acht Tore erzielten können, oder müssen.
Insbesondere im Mitteldrittel war es ein Genuss, vor allem der LInie um den genialen Spielmacher Krister Savonen zuzuschauen, welche den Ball so schnell und präzise zirkulieren liess, dass die Zuger ihre (zu)Ordnung regelmässig verloren und sie teilweise nicht mehr wussten, wie ihnen geschah. Und da an diesem Abend auch die Formation um Claudio Mutter die bislang bestes Saisonleistung in der Offensivzone abrief, wurde Zug klar dominiert. Da mochte es gar eine für einmal dürftige Vorstellung der dritten Linie verschmerzen. Immerhin konnte der 18jährige Yannis Wyss noch seine NLA-Torpremiere feiern. Und erst noch eine besonders schöne, mittels volley-Direktabnahme. Ohne Punktverlust geht die Berger-Truppe nun in die dreiwöchige Natipause, bevor am Sa, 24. Oktober das Heimspiel gegen Schlusslicht Sarnen ansteht.

SV Wiler-Ersigen - Zug United 8:6 (2:1, 5:2, 1:3)
Sporthalle Sportzentrum Zuchwil, Zuchwil. 273 Zuschauer. SR Stäheli/Zähnler.
Tore: 9. P. Affolter (C. Mutter) 1:0. 14. C. Mutter (P. Affolter) 2:0. 17. A. Larsson (A. Hallén) 2:1. 22. A. Hallén (L. Graf) 2:2. 24. M. Dudovic (J. Pylsy) 3:2. 27. A. Hollenstein (K. Savonen) 4:2. 29. N. Mutter 5:2. 30. T. Väänänen (D. Alder) 6:2. 33. J. Schmidiger (A. Bachmann) 6:3. 38. M. Dudovic (A. Hollenstein) 7:3. 42. A. Hallén (L. Graf) 7:4. 48. Y. Wyss (R. Sikora) 8:4. 51. A. Bachmann (J. Schmidiger) 8:5. 58. S. Nigg (A. Larsson) 8:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 1mal 2 Minuten gegen Zug United.
Bemerkungen: SVWE mit Menetrey im Tor, ohne Bürki und Rentsch (verletzt)


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