2019/20

Der Meister agiert wieder konsequent und kommt deshalb entspannt zum 11:2-Sieg

Genau so entspannt, aber dennoch mit dem Blick aufs Wesentliche wie Matthias Hofbauer beim Pauseninterview traten er und die Teamkollegen in Sarnen auch auf.
Genau so entspannt, aber dennoch mit dem Blick aufs Wesentliche wie Matthias Hofbauer beim Pauseninterview traten er und die Teamkollegen in Sarnen auch auf.

Nach zuletzt schwankenden Leistungen zeigte das NLA-Team bei Schlusslicht Sarnen eine über weite Strecken griffige und konsequente Defensivleistung und wurde im Verlaufe der Spiels dann auch mit Toren belohnt und siegte entspannt mit 11:2.  Mit 2 Treffern und 3 Assist war Altmeister Matthias Hofbauer die herausragende Figur und ersetzte den kranken Topskorer Pylsy auf der Centerposition des ersten Blockes hervorragend. Zu Siegen in ihrem letzten Spiel vor Weihnachten kamen die U21 in Thurgau (8:4) und die U16 im Derby gegen die Tigers (4:3), wobei beide Teams lange einem Rückstand nachrennen mussten. Neben der NLA, die am Sonntag nochmals in Thun ran muss, beschliesst auch die U18 das Unihockeyjahr, mit einem Heimspiel gegen Basel in Zuchwil (19.00)

Gleich mit 11:0 hatte das erste Duell zwischen Meister und Aufsteiger in der Hinrunde geendet und so war die Favoritenrolle auch in Sarnen klar verteilt, obwohl die Innerschweizer immer noch auf eine bemerkenswerten Heimunterstützung ihrer Fans zählen können, die nach wie vor auf den ersten Heimsieg ihrer Lieblinge warten. Und da waren ja auch noch die zuletzt eher pomadigen Auftritte des SVWE, welche die Ausfälle in der Offensive (gestern fehlten mit Pylsy und Dudovic zum Beispiel die beiden Akteure, welche im Hinspiel fünf der ersten sechs Tore erzielt hatte) fatalerweise mit nachlässiger Defensivarbeit zu kompensieren versuchten. So war die Ausgangslage durchaus nicht so klar, wie die Papierform.
Und weil das Heimteam seine Kräfte von Beginn weg konzentrierte und nur mit zwei Linien agierte, entwickelte sich zu Beginn tatsächlich eine ausgeglichene Partie. Sarnen beantwortete die Führung Wilers durch Savonen denn auch mit dem 1:1-Ausgeich und nur dank dem Sololauf von Bürki (mit dem zweiten von insgesamt fünf Verteidiger-Toren) ging der Meister mit einer Führung in die erste Pause. Mit Fortdauer der Partie wurde die Differenz der beiden Teams aber immer augenscheinlicher: Die Gäste hatten technische, taktische und zunehmend auch körperliche Vorteile, weil Sarnen auch kräftemässig nachliess. Und dies konnte der SVWE ausnützen, für einmal mit Toren über alle drei Linien. Und weil das Gästeteam den souveränen Goalie Flury bis zum Schluss seriös unterstützte, erreichte den Meister diesmal auch wieder ein Resultat, das sowohl in der Offensive wie in der Defensive dem eigenen Anspruch genügt.

Ad Astra Sarnen - SV Wiler-Ersigen 2:11 (1:2, 1:4, 0:5)
Dreifachhalle, Sarnen. 530 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 6. K. Savonen (L. Moser (L)) 0:1. 7. C. von Wyl (B. von Wyl) 1:1. 12. J. Bürki (N. Bischofberger) 1:2. 26. M. Rentsch (M. Hofbauer, Ausschluss Sarnen) 1:3. 27. E. Wälchli (J. Bürki) 1:4. 31. M. Hofbauer (M. Louis) 1:5. 34. R. Markström (K. Savinainen) 2:5. 40. N. Mutter (J. Bürki) 2:6. 42. J. Bürki (M. Hofbauer, Ausschluss Sarnen) 2:7. 51. N. Bischofberger 2:8. 56. C. Mutter (T. Väänänen) 2:9. 57. K. Savonen (M. Hofbauer) 2:10. 60. M. Hofbauer (M. Louis) 2:11.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: Wiler mit Flury im Tor, ohne Pylsy, Hollenstein, Känzig, Dudovic. NLA-Einstand für Noah Siegenthaler im Schlussdrittel.

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