NLA

Wenn die "crunch time" schon jetzt beginnt

Erstmals tritt der SVWE in der neuen Arena in Winterthur an.
Erstmals tritt der SVWE in der neuen Arena in Winterthur an.

Nach den bewegten vergangenen Wochen mit zu vielen Auf und Abs und kostbaren Punktverlusten steht dem NLA-Team eine heisse Schlussphase der Qualifikation bevor mit drei Auswärtsspielen (HCR, Uster, Tigers)  und nur noch einem Heimspiel (Malans). Um sich die bestmögliche Ausgangssituation vor den Playoffs zu erarbeiten, sind Ausrutscher deshalb nicht mehr erlaubt. Die „crunch time“ fängt für die Berger-Truppe eigentlich schon an mit der Partie von diesem Weekend beim HC Rychenberg Winterthur. Denn auch für alle kommenden Gegner steht noch enorm viel auf dem Spiel. Insbesondere für Winterthur, dass überraschend um die Playoff-Quali bangen muss und derzeit nur auf Rang neun liegt, bereits drei Längen hinter Platz acht.

Der HCR ist ein alter Bekannter der letztjährigen Playoffs, lieferten sich die beiden Teams doch vier meist umstrittene Partien in der Halbfinalserie, die dann letztlich Wiler trotzdem mit 4:0 gewann. Auch das Hinspiel der diesjährigen Qualifikation war bis weit ins Schlussdrittel ausgeglichen, ehe sich erneut der SVWE durchsetzen konnte.  Dies zeigt schon, dass sich das Fanionteam auf einen harten Kampf einstellen muss. Dabei ist zu hoffen, dass die Lehren aus dem Zug-Spiel gezogen wurden, wo der Berger-Truppe die Partie innerhalb von wenigen Minuten völlig entglitt.  Unerklärlich für ein Team mit den eigenen, hohen Ansprüchen. Dass es auch anders gehen würde, zeigte die Berger-Truppe dann immerhin gegen Leader GC. Trotz des eminent wichtigen 5:2-Erfolges darf aber nicht übersehen werden, dass von den umgestellten Blöcken offensiv nur die Linie um Topskorer Känzig funktionierte. Von den übrigen Formationen traf keine. Immerhin wurde aber die Defensivarbeit erfüllt, was nach dem Zug-Disaster auch erste Priorität genoss.
Erstmals tritt der SVWE erstmals in der neuen und modernen AXA-Arena des HCR an, welche sich der Unihockyclub seit diesem Jahr mit den Handballern von Pfadi Winterthur teilt und bislang im Schnitt fast 1000 Zuschauer anlockte. Dies sollte zusätzliche Motivation geben.

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