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SVWE-Light gewinnt in Uster und steigt auf den Leaderthron - Dudovic fällt aus

Bischofberger und Co. müssen längere Zeit ohne ihren Youngster Dudovic auskommen.
Bischofberger und Co. müssen längere Zeit ohne ihren Youngster Dudovic auskommen.

Trotz zahlreichen Absenzen gelingt dem SVWE die Reaktion auf das Cup-Aus, siegt in Uster mit 6:3 und profitiert gleichzeitig von der ersten Saisonniederlage von GC. Der Meister übernimmt just zur Qualifikationshälfte erstmals in dieser Saison die Leaderposition, die Freude darüber wird aber durch das Verletzungspech getrübt.

Nein, souverän war das nicht, zumindest nicht nach der 14. Spielminute und einer scheinbar beruhigenden 4:1-Führung. Da schien es, als würde der stark ersatzgeschwächte Meister nicht nur das Cup-Aus gegen Malans verkraften, sondern auch die erneuten Ausfälle der beiden Skorer Känzig/Dudovic und neu auch noch die Absenz des finnischen Abwehrstars Savonen (krank). Insbesondere bei Dudovic ergab das MRI eine Hiobsbotschaft: Angerissenes Knieband. Der slowakische Jungstar fällt damit sicher bis Ende Jahr aus, und es wird definitiv knapp für die Champions-Cup-Teilnahme im Januar.
Den Ausfällen und Umstellungen in allen Linien zum Trotz zeigte der SVWE eine starke und vor allem effiziente Startphase, traf mit allen Linien und führte nach 14 Minuten bereits mit drei Toren. Doch nach diesem Startfurioso stellte der Meister seine Offensivabteilung ein und zwar bis in die Schlussminuten, als mit zwei «empty nettern» noch zwei Tore den zwischenzeitlich gefährdeten Sieg sicher stellten. Zwar waren auch in den 45 Minuten dazwischen weitere Chancen für Tore vorhanden, doch die Präzision liess zu wünschen übrig, man agierte zu verspielt oder ungenügend wie im umgestellten Powerplay. Dazu kam auch noch Pech bei einem Lattenknaller von Rentsch und Bischofberger, oder einem Pfostenschuss Ziehlis.
Doch immerhin konnte die Defensive mit einem sicheren Goalie Menetrey die Ustermer auf Distanz halten. Nur zweimal Raphael Berweger fand mit seinen Abschlüssen den Weg ins Tor. Und mit drei Toren gewinnt man halt selten ein Spiel. Die solidarische Abwehrarbeit war also der Schlüssel zum zehnten Sieg im elften Spiel, zum Vorrundenabschluss gleichzeitig.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsorgen in den kommenden Wochen verbessern werden, denn schliesslich warten nun mit Malans und GC zum Start der zweiten Qualihälfte die ersten Verfolger.


UHC Uster - SV Wiler-Ersigen 3:6 (2:4, 1:0, 0:2)
Buchholz, Uster. 851 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 3. D. Alder (N. Mutter) 0:1. 6. J. Ziehli (M. Louis) 0:2. 9. R. Schubiger (M. Klauenbösch) 1:2. 13. J. Pylsy (M. Hofbauer) 1:3. 14. M. Rentsch 1:4. 14. R. Berweger (S. Beerli) 2:4. 32. R. Berweger (F. Steiger) 3:4. 59. T. Väänänen 3:5. 59. J. Pylsy 3:6.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Uster. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Mentrey im Tor, ohne Dudovic, Känzig (beide verletzt), Savonen (krank).

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