NLA

Phase der Konsolidierung läuft - drei neue "SVWE-Köpfe"bestimmt

Jan Bürki vorne und Marco Rentsch (hinten) bilden mit Deny Känzig die neuen "SVWE-Köpfe". (Foto HUM)
Jan Bürki vorne und Marco Rentsch (hinten) bilden mit Deny Känzig die neuen "SVWE-Köpfe". (Foto HUM)

Zwei Jahre lang standen der Umbruch und der Umbau des NLA-Teams im Vordergrund. Im Vorjahr wurden  über 10 Spieler aus der Meistermannschaft ersetzt.  Nun steht die Kaderplanung nach der Verjüngungskur unter dem Motto Konsolidierung. So gibt es aktuell nur vier Abgänge und vier Zuzüge zu vermelden. Als einziger Transfer ist seit längerem der Wechsel von Nico Mutter von WaSa zum SVWE bekannt, dazu rücken aus der U21-Meistercaptain Mattia Schenk (Center) und Goalie Martin Menetrey ins NLA-Kader auf, dazu kehrt Verteidiger Marco Schlüchter (letzten Dezember an Basel ausgeliehen) zum SVWE zurück.
Die Konsolidierungsphase wird zusätzlich verstärkt durch drei Vertragsverlängerungen. Deny Känzig (21), Marco Rentsch (20) und Jan Bürki (19) verlängern ihre Verträge mit dem Serienmeister um drei Jahre und werden auch eine Schlüsselrolle im neuen Marketing-Konzept des SVWE einnehmen, welches in den letzten Monaten erarbeitet wurde. Die drei  neuen „SVWE-Köpfe“ stehen für den neuen Leitsatz: „Nachwuchs trifft auf Erfolg - wir sind Unihockey!“. Der Generationen-Wechsel soll damit auch in der Aussenansicht des Vereins untermauert werden. Mit Matthias Hofbauer und Dave Wittwer, welche beide vor ihrer letzten NLA-Saison stehen, sind nur noch zwei "letzte Mohikaner" aus der Erfolgs-Dynastie übrig geblieben, die weit über 10 Jahre den SVWE prägten.

 

Zwei erwartete, zwei unerwartete Abgänge
Vier Spieler fungieren nicht mehr im Kader: Goalie Nicolas Wolf hat seine Karriere wie angekündigt beendet. Nicht mehr dabei ist auch Tobias Känzig. Das Eigengewächs schliesst sich dem Partnerteam ULA an, da er aufgrund seine neuen Jobsituation  den Trainingsaufwand nicht mehr leisten kann. Eher überraschend sind die beiden Abgänge von Lukas Meister und Simon Laubscher.  Beide suchen eine neue Herausforderung, weil sie mit ihrer Rolle beim SVWE nicht glücklich waren.  Simon Laubscher (1998) wird  für eine Saison zu Liga-Konkurrent GC Zürich ausgeliehen.  Der  19 jährige Center, welcher letzten November in der A-Nati debütierte und mit dem SVWE-Nachwuchs dreimal Schweizer Meister wurde, erhofft sich vom Wechsel, sich in einem neuen Umfeld besser weiter entwickeln zu können. In seiner ersten vollen NLA-Saison kam Laubscher beim Serienmeister hinter den gesetzten Centern Matthias Hofbauer und Claudio Mutter zumeist in der dritten Linie zum Einsatz. Lukas Meister (1990) wird sich neu Kantonsrivale Tigers Langnau anschliessen. Auch Meister erhofft sich in einem anderen Umfeld eine grössere Rolle, als er zuletzt bei Wiler-Ersigen erhalten hatte.

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