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Perfekte Doppelrunde für das NLA-Team, aber auch die U-Teams

Erneut konnte das NLA-Team über 16 Tore in der Doppelrunde jubeln, wobei Marco Rentsch sein erstes Fünfer-Pack der Karriere glückte.
Erneut konnte das NLA-Team über 16 Tore in der Doppelrunde jubeln, wobei Marco Rentsch sein erstes Fünfer-Pack der Karriere glückte.

Das NLA-Team und auch die U-Teams blicken auf ein perfektes Weekend zurück. Dank dem 10:1-Derbysieg gegen Thun und dem 6:0-Erfolg in Zug bucht der Meister die Siege vier und fünf in Serie und kann mit dem ersten Qualifikationsdrittel sehr zufrieden sein. Weiter geht es kommenden Sonntagabend mit dem Heimspiel gegen Rychenberg im Sportzentrum Zuchwil (19.00). Während die U21 die budgetierten zwei Siege in den Heimspielen gegen Thun und Zug einfuhr und weiter in der Spitzengruppe fungiert, gelang der U18 der lang erhoffte Befreiungsschlag mit einem Sechser. Dank den Siegen über Zug (6:4) und bei WaSa (5:0) wurde der Anschluss ans Mittelfeld geschafft.

 


Sensationelle Defensivbilanz für NLA-Team und doch offensiv spektakulär
Die Zahlen aus den letzten fünf Partien sprechen für sich: 15 Punkte und ein Torverhältnis von 41:4 lassen kaum Fragen offen. Die Offensivausbeute ist mit acht Toren im Schnitt ausgezeichnet, die Defensivleistung mit nicht einmal einem Gegentor für Unihockeyverhältnisse sensationell. Es ist wirklich beeindruckend, wie diszipliniert und zweikampfstark die drei Blöcke die gegnerischen Formationen kaum je zur Entfaltung kommen lassen, kaum etwas zulassen und sich die Bälle jeweils rasch wieder zurückholen. Das System wird aktuell beinahe perfekt umgesetzt und das junge Torhüterduo Menetrey/Flury, das jüngste der Liga, rechtfertigt das in sie gesetzte Vertrauen bislang ebenfalls.
So auch am Sonntag in Zug, das eigentlich seine Stärken in der Offensive hat und ebenfalls beinahe sieben Tore pro Spiel erzielte. Doch auch die Zentralschweizer, die im Vorjahr den SVWE noch mit 8:6 besiegt hatten, fanden kaum Lösungen gegen die intensive Spielweise des Meisters über die ganze Spielzeit. Dabei versuchten die Zuger alles, starteten zu Beginn mit vier Linien (!), reduzierten ab dem Mitteldrittel, wirbelten alle Blöcke durcheinander, ohne Erfolg freilich. Kann man der Berger-Truppe etwas vorwerfen, so die Chancenauswertung. Zugs Goalie Mück wurde zwar als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet, doch oftmals waren die Wiler Akteure viel zuwenig konkret mit ihren Abschlussversuchen. Es fehlte entweder die Präzison, oder dann agierte man zu verspielt, weil man weiterhin auch spektakulär spielen will.

Zug United - SV Wiler-Ersigen 0:6 (0:1, 0:3, 0:2)
Stadthalle Zug (Herti), Zug. 256 Zuschauer. SR Geissbühler/Schmocker.
Tore: 10. J. Pylsy (M. Dudovic) 0:1. 21. J. Pylsy (M. Dudovic) 0:2. 25. M. Louis (K. Savonen) 0:3. 31. D. Alder (M. Hofbauer) 0:4. 49. R. Sikora (N. Bischofberger) 0:5. 60. R. Sikora (M. Rentsch) 0:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Menetrey im Tor, ohne Känzig und N. Mutter (beide verletzt)


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