2019/20

Nur Penaltyschiessen verhindert den totalen Triumph am Czech Open

Die U21 feiert gleich bei der Premiere in der U21-Kategorie den Turniersieg.
Die U21 feiert gleich bei der Premiere in der U21-Kategorie den Turniersieg.

Nur ein Penaltyschiessen verhinderte den totalen Erfolg der beiden SVWE-Teams am Czech Open in Prag. Während die U21 ihr Turnier mit einem 7:3-Erfolg im Final gegen Chodov ungeschlagen und souverän hinter sich brachte, musste das NLA-Team im Final gegen Falun trotz einer tollen Aufholjagd vom 2:5 zum 5:5 im anschliessenden Penaltyschiessen als zweiter Sieger vom Feld.

Auch im vierten Anlauf, zum zweiten Mal davon im Penaltyschiessen, konnte der erstmalige Sieg am Czech Open in Prag nicht ins Palmares eingefügt werden. Im Duell mit dem schwedischen Topteam Falun, Titelverteidiger, mehrfacher schwedischer Meister und viermaliger Champions Cupsieger, holte das Team aber alles aus sich heraus. Im achten Spiel innnert vier Tagen und nur noch mit 15 Feldspielern (ausgerechnet die Offensiv-Trümpfe Hofbauer/Känzig mussten passen) schien die Entscheidung kurz nach Beginn des Mitteldrittels gefallen. Die Schweden mit ihren Topstars Galante und Johansson erzielte drei Tore innerhalb von 5 Minuten und zogen scheinbar vorentscheidend von 1:1 auf 4:1 davon. Doch die Berger-Truppe zeigte eine angesichts der latenten Müdigkeit tolle Reaktion und kämpfte sich ins Spiel zurück. Ja, der SVWE war physisch sogar besser und zwang die Schweden immer wieder, Strafen zu nehmen. Der überragende Youngster Dudovic (dreifacher Finaltorschütze und zum besten Spieler des Turniers gewählt) sowie Neuzugang Pylsy konnten drei davon zu Toren ummünzen. Und so glückte dem starken Marco Louis mit einem seiner vielen Steals am Turnier dann tatsächlich noch der 5:5-Ausgleich (57.). Dabei blieb es bis zum Spielende, es folgte direkt das Penaltyschiessen. Dort traf beim SVWE von drei Schützen nur Louis und so jubelte am Ende Falun. Trotzdem darf die Reise nach Prag als Erfolg gewertet werden. Die Absenzen und Verletzungen von Titularen gab allen Kaderspielern genügend Spielzeit, jeder (auch die Jungen) mussten bereits viel Verantwortung übernehmen und konnte das Vertrauen mit ihrer Nominierung rechtfertigen. Und wie immer schweisste das Turnier das Team zusammen, die Neulinge konnten rasch und gut integriert werden.
Jetzt wird das Team eine Woche etwas reduziert trainieren, ehe dann ab dem 21. August mit dem Turnier in Lettland gegen andere Topteams wie Classic, Linköping oder Växjö der nächste Gradmesser wartet. Dann werden auch die fehlenden Teamstützen Alder, Rentsch und Verteidiger-Ass Krister Savonen dabei sein.



U21 nimmt erste Etappe auf neuem Weg 
Nach vier Titeln in Serie beginnt die U21 eine neue Reise, mit einem neu formierten Trainerstaff und vielen Kaderwechseln. Der erste Schritt auf dem neuen Weg wurde überaus erfolgreich genommen. Gleich die erstmalige Teilnahme an der neu geschaffenen U21-Kategorie konnte gewonnen werden und das mit sechs Siegen in sechs Spielen überzeugend. Natürlich stechen immer noch die Leistungsträger wie Wyss, Siegenthaler, Persici und Co. aus dem Team heraus. Doch auch die vormalige zweite Garde und die Neuzugänge konnte bereits eine gute Rolle einnehmen. Es gilt nun diese Basis und das tolle Erlebnis des Finalspiels (volle halle, Livestreaming, Nationalhymne und Siegerehrung) für die kommenden Wochen und Monate mitzunehmen und sich das von den Geschwistern Zimmermann geforderte SVWE-Spiel zu verinnerlichen.

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