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NLA-Team im defensiven Schongang zum Derbysieg

Sesulka (vorne) gab sein Comeback, hinten der dreifache Torschütze Nico Mutter.
Sesulka (vorne) gab sein Comeback, hinten der dreifache Torschütze Nico Mutter.

Erfolgreicher Samstag für die SVWE-Leistungsteams. Alle drei Teams konnten sich vor allem Dank einem starken Schlussdrittel durchsetzen. Die U18 kehrte ein 1:3 in Zug noch zu einem eminent wichtigen 7:4-Erfolg, die U21 konnte einen 4:6-Rückstand bei Köniz noch in einen 7:6-Erfolg nach Verlängerung kehren, wobei sich «Mäde» Vogt einmal mehr als goldener Torschütze in der overtime profilieren konnte, daneben aber noch drei weitere Treffer erzielte und zum Matchwinner avancierte. Und letztlich siegte das NLA-Team in Thun mit dem dreifach Torschützen Nico Mutter 9:6 und bleibt damit Leader GC (9:4 über Meister Köniz!) auf den Fersen. Am Sonntag kommt es gegen GC in der Grossmatthalle in Kirchberg (16.00) zum Direktduell anlässlich des Cup-Viertelfinals.

Dank gutem Beginn und einem Zwischenspurt im Schlussabschnitt
Ein souveränes Startdrittel, überzeugende Special-Teams und starke sieben Minuten im Schlussabschnitt genügten dem NLA-Team, um sich im Derby bei Thun mit 9:6 durchzusetzen. Zwar hat der SVWE auf dem ungeliebten Parkett in der MUR noch nie Punkte liegen gelassen, aber schon oft war der Auftritt dort ein «Geknorze». Nur einem Tag vor dem wichtigen Cupsiel gegen GC und vor allem direkt nach der WM musste aus mentaler Sicht deshalb erneut mit einem mühsamen Auftritt gerechnet werden. Doch für einmal strafte das Team die Skeptiker lügen und ging sehr konzentriert und präsent ins Startdrittel. Dieses endete mit einem 3:1 für die Gäste eher zu knapp, wobei der SVWE einmal in Überzahl und einmal gar in Unterzahl traf und zwar durch die beiden WM-Fahrer Matthias Hofbauer und Weltmeister Väänänen.
Doch die Stilsicherheit des ersten Drittels war ab Mitteldrittel plötzlich wie weggeblasen. Plötzlich war er da, der befürchtete Schongang und zwar vor allem im defensiven Bereich. Goalie Martin Menetrey war nicht zu beneiden, da wehrte er im zweiten Drittel zwar gleich zwei Penaltys ab und musste sich doch dreimal bezwingen lassen und zwar meist nach dem gleichen Muster. Pass in den Slot, Tor oder alternativ: Parade von Mentrey, Nachschuss von Thun unbedrängt im Slot – Tor. Die Bereitschaft dort hinzu gehen, wo es auch weh tut, fehlte der Wiler-Defensive und so resultierten am Ende sechs Gegentore, was gegen die wacker kämpfenden, aber spielerisch höchst bescheidenen Gastgeber eindeutig zu viel ist. Immerhin konnte der SVWE im Schlussdrittel nun auch bei 5 gegen 5 zusetzen und sorgte innerhalb von 5 Minuten mit drei Toren für die Entscheidung in diesem Derby. Dies erlaubte es nun allgemein einen Gang hinunter zu schalten und sich auf die Cuppartie von Morgen gegen GC zu konzentrieren.

UHC Thun - SV Wiler-Ersigen 6:9 (1:3, 3:2, 2:4)

MUR, Thun. 432 Zuschauer. SR Ardielli/Bearth.
Tore: 6. T. Väänänen (J. Krähenbühl) 0:1. 9. M. Rentsch (C. Mutter) 0:2. 13. J. Wettstein 1:2. 15. M. Hofbauer (M. Lehtinen) 1:3. 22. N. Ammann (F. Witschi) 2:3. 29. N. Mutter (M. Hofbauer) 2:4. 33. M. Lehtinen (J. Bürki) 2:5. 33. D. Simek (Y. Zimmermann) 3:5. 40. Ret. Graber (F. Witschi) 4:5. 42. N. Mutter (J. Krähenbühl) 4:6. 42. N. Bischofberger (M. Rentsch) 4:7. 45. Ret. Graber (F. Witschi) 5:7. 45. J. Bürki (M. Hofbauer) 5:8. 47. N. Mutter (J. Krähenbühl) 5:9. 60. T. Aebersold (S. Meier) 6:9.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Menetrey im Tor, ohne Louis, Johnsson (beide verletzt)

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