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NLA-Team glückt die Revanche gegen Malans - "Black Friday-Weekend" für U-Teams

Marco Louis und Teamkollegen hatten diesmal gegenüber Malans wieder die Nase vorn.
Marco Louis und Teamkollegen hatten diesmal gegenüber Malans wieder die Nase vorn.

Das NLA-Team kann vor dem Direktduell vom kommenden Samstag die Leaderposition gegenüber Verfolger GC mit dem zehnten Sieg in Serie auf drei Längen ausbauen. Dies dank einem 5:2-Auswärtssieg beim formstarken Alligator Malans. Dafür erlebten die U-Teams so etwas wie eine Verlängerung des "black fridays". Sowohl die U21 wie die U16 und U14 (beide mit einem desolaten Schlusdrittel) verloren ihre Spiele. Einzig die U18 konnte sich (dies dank einen starken Schlussabschnitt) schadlos halten und steht nach dem 7:4 über Thurgau wie alle Leistungsteams nun auf Rang drei.


Beinahe "copy paste"
6:3 bei Uster, nun 5:2 bei Malans. Die beiden letzten zwei Erfolge der mittlerweile 10 Spiele andauernden Siegesserie in der Meisterschaft riechen nach «copy paste», zumal dem Meister in beiden Spielen auch das illustre Trio Savonen/Dudovic/Känzig fehlte. Und weil auch noch Moser ausfiel, kam der 18 jährige Yannis Wyss zum NLA-Debut.
Doch die beiden Partien hatten ausser des ähnlicher Resultats nur wenig gemeinsam, zumal Malans, (nach dem Cupsieg über den SVWE und dem Meisterschaftstriumph gegen GC so etwas wie das Team der Stunde) eine ganz andere Hausnummer als Uster ist. Und so erinnerte die Partie in Maienfeld lange eher an das Cupduell. Wie schon vor 14 Tagen führten die Malanser nach dem Startdrittel, diesmal nur 1:0 statt 2:0 und erneut kehrte der Meister das Spiel im Mitteldrittel mit 4:0. Und als Malans im Schlussdrittel wieder auf zwei Linien reduzierte und dann auch noch das frühe Tor zum 2:4 erzielte, schienen die Parallelen noch nicht zu Ende.



Mentrey und die Defense

Das waren sie aber dann doch, weil der SVWE die Partie diesmal nicht mehr der Hand gab, die Lehren aus dem Cupspiel gezogen hatte und mehr Lösungen gegen das Pressing der Bündner bereit hatte. Die Gäste wirkten über das ganze Spiel bissiger und blieben auch im Schlussdrittel weiter aktiv. Einzig wegen mangelnder Chancenauswertung, allein Nico Mutter scheiterte im Schlussabschnitt dreimal allein vor dem Malanser Goalie Wittwer, konnte sich der Meister des Sieges nicht sicher sein, selbst nach dem 5:2 durch Altmeister Matthias Hofbauer (50.) nicht. Doch der SVWE verdiente sich den Sieg und auch das Glück, das man bei 3 Stangentreffern des Heimteams beanspruchte.
Und weil die Defense, angefangen bei einem erneut souveränen Goalie Menetrey, einmal mehr das Prunkstück war, wirkte sich nicht aus, dass sich der SVWE aktuell mit dem Toreschiessen schwerer tut, als zu Saisonbeginn. Die Absenzen wiegen insbesondere in dieser Beziehung schwer, angefangen beim harmlosen Powerplay. Trotzdem hat der Meister vor dem Spitzenkampf vom kommenden Samstag in Zuchwil (19.00) gegen GC neu nicht nur 3 Tore Vorsprung und weiterhin die klar beste Defensive der Liga, sondern auch immer noch am meisten Treffer erzielt.


Alligator Malans -  Wiler-Ersigen 2:5 (1:0, 0:4, 1:1)

Sporthalle Lust, Maienfeld. 614 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 19. J. Friolet (N. Vetsch) 1:0. 21. J. Pylsy 1:1. 28. M. Louis (M. Hofbauer) 1:2. 32. R. Sikora (M. Rentsch) 1:3. 36. J. Pylsy (M. Hofbauer) 1:4. 45. O. Eriksson-Elfsberg (J. Nurmela) 2:4. 50. M. Hofbauer (M. Louis) 2:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 4mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: Wiler mit Menetrey im Tor, ohne Savonen, Moser, Känzig und Dudovic (alle verletzt). NLA-Debut von Yannis Wyss (18j)


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