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NLA-Team bleibt Leader - U-Teams holen Punktemaximum

Mit dem Tor zum 6:2 durch Mutter schien die Partie bereits gelaufen, doch in der Schlussphase brachte sich der SVWE selbst in Bedrängnis. (Foto: HUM)
Mit dem Tor zum 6:2 durch Mutter schien die Partie bereits gelaufen, doch in der Schlussphase brachte sich der SVWE selbst in Bedrängnis. (Foto: HUM)

Das NLA-Team gewinnt den Spitzenkampf gegen Zug mit  6:5 und verteidigt seine Leaderposition.
Der Sieg war hochverdient, geriet aber wegen einer unnötigen Strafe und uncleverem 4vs4-Spiel beinahe noch in Gefahr, erzielten die Gäste doch in diesen drei Minuten noch drei Tore, wobei das 5:6 allerdings erst vier Sekunden vor Ende fiel. Bereits am Mittwoch geht es für den SVWE weiter mit dem nächsten Spitzenkampf und dem Duell gegen Meister Köniz (19.30 Uhr in Kirchberg). Ein gutes Weekend verzeichneten auch die U-Teams, konnten doch sämtliche Partien gewonnen werden, wenn auch nicht ohne Zittern. So lief die U21 lange einem Rückstand hinterher, ehe Zug doch noch mit 9:5 besiegt wurde. Zwei wichtige Erfolge feierte die U18, welche sowohl bei Köniz (7:4) sowie dem HCR (10:6) siegreich blieb. In beiden Partien gab man allerdings mehrmals eine Führung aus der Hand, konnte die Schlussphase aber jeweils positiv gestalten.


NLA-Team hatte (lange) alles im Griff
Wenn die beiden besten Offensivteams des bisherigen Meisterschaftsverlaufes aufeinandertreffen, dann darf man ein Spektakel und viele Tore erwarten. Dass dem nicht im so sein muss, zeigte sich beim gestrigen Duell zwischen Wiler und Zug. Die Gastgeber agierten anfangs clever, kontrolliert und mit viel Ballbesitz und boten den Zugern mit ihren gefährlichen schwedischen Offensivkräften nicht den Raum für ihre gefürchteten Konter. Selbst der Ausfall von Matthias Hofbauer in der 27. Minute brachte den SVWE nicht aus dem Tritt. Youngster Schenk übernahm dessen Rolle und Cheftrainer Berger liess weiter mit drei Linien agieren.  So erhöhte der SVWE das Skore bis zur 54. Minute und dem Treffer von Claudio Mutter auf 6:2 und schien einem ungefährdeten Sieg entgegen zu gehen. Selbst als Zug seine vier schwedischen Verstärkungsspieler in einem Block formierte, konnte der Gast kaum je Druck entwickeln. Doch dann kam jene Szene dreieinhalb Minuten vor Schluss, als eine Strafe gegen einen Zuger angezeigt war, sich Mutter aber als „Rächer“ für das unnötige und grobe Foul an Captain Tatu Väänänen aufspielte. Statt im Powerplay fand sich das Heimteam in einem 4 gegen 4 wieder, was für die Zuger das bestmögliche Szenario war. So konnte Nilsson und Co.  noch gewaltig wirbeln und der Spielverlauf wurde beinahe auf den Kopf gestellt. Dies allerdings auch, weil sich die SVWE-Defense im Gegensatz zu den vorhergehenden 57 Minuten, nicht gerade geschickt anstellte.


SV Wiler-Ersigen - Zug United 6:5 (2:1, 1:0, 3:4)

Sporthalle Sportzentrum Zuchwil, Zuchwil. 364 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 3. M. Hofbauer (T. Väänänen) 1:0. 11. M. Rentsch 2:0. 16. C. Kostov-Bredberg (B. Nilsson) 2:1. 35. M. Rentsch (D. Känzig) 3:1. 42. D. Känzig (T. Väänänen) 4:1. 49. T. Väänänen 5:1. 52. A. Dahlqvist (B. Nilsson) 5:2. 54. C. Mutter (D. Känzig) 6:2. 58. A. Dahlqvist (B. Nilsson) 6:3. 58. S. Fiechter (T. Grüter) 6:4. 60. P. Rokka (M. Staub) 6:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 4mal 2 Minuten gegen Zug United.
Bemerkungen: Wiler mit Reich im Tor, ohne Hollenstein, Wittwer, Johnsson, Sesulka (alle verletzt). Ab 27. ohne Matthias Hofbauer (verletzt ausgeschieden)

 

 

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