2019/20

Mit Zwischenspurt zum neunten Sieg im "Cup-warmup" am Kids-Day

13 starke Minuten mit vier Toren im Mitteldrittel reichten den SVWE, um in der Meisterschaft im zehnten Spiel den neunten Sieg einzufahren. Die Leistung beim 8:4-Sieg über WaSa war am Ende ebenso überschaubar wie der Kräfteverschleiss, was hinsichtlich des sonntäglichen Cupviertelfinalspiels gegen Alligator Malans (Anpfiff in der Grossmatt ist 17.30 Uhr) nicht unwichtig ist. Wichtig waren an diesem Samstag in Kirchberg natürlich auch die Jüngsten, hiess das Motto doch Kids-Day. Diese erschienen denn auch zahlreich und konnten sich im sportlichen Sinn austoben und mit den NLA-Stars in Kontakt kommen. Mit den Siegen für die U18 (7:6 n. Verl.) und der U21 (7:4) wurde der Tag perfekt abgerundet.

Die Erfahrung zeigt, dass es nicht leicht ist nach einer dreiwöchigen Meisterschaftspause einfach in eine Partie rein zu finden. Wenn dann noch zwei Spiele am Weekend anstehen und jenes am Sonntag von der Bedeutung her höher zu gewichten ist, dann kommt zum fehlenden Rhythmus auch noch die mentale Herausforderung. So war der Start in die Partie für den Meister denn auch nicht einfach, zumal der Gegner von Beginn weg aggressiv und druckvoll agierte und zeigte, weshalb die Ostschweizer schon so manchem Gegner das Leben schwer gemacht haben. Dass der SVWE nach 13 Minuten trotzdem 2:0 führte war einer beeindruckenden Effizienz zuzuschreiben, die den Gästen in der Startphase, als es mehrmals lichterloh vor Flury brannte, abging. Doch mit einem Powerplaytor und einem Konter nach einem der seltenen Ballverluste Väänänens (allerdings stark foulverdächtig) holte WaSa das noch im ersten Drittel nach und glich nicht unverdient zum 2:2 aus. Ab dem Mitteldrittel steigerte sich dann das Heimteam merklich, reduzierte erst die Fehlerquote und agierte dann auch in der Offensive viel präziser und druckvoller. Im Gegenzug zollten die Gäste ihrem Anfangstempo zunehmend Tribut.
Mit den eingangs beschriebenen vier Toren (an jedem waren – Kids-Day hin oder her - die Routiniers Väänänen oder Hofbauer beteiligt) innert nur 13 Minuten konnte der Meister dann doch noch frühzeitig den Deckel auf die Partie tun. Ein Spiel, in dem man natürlich nicht unnötig Kräfte verpuffen wollte, hinsichtlich des sonntäglichen Cup-Fights. Das Vorhaben gelang, auch wenn man im Schlussdrittel wiederum «nur» 2:2 spielte, aber den Motor merklich drosselte.

SV Wiler-Ersigen - Waldkirch-St. Gallen 8:4 (2:2, 4:0, 2:2)
Sportanlage Grossmatt, Kirchberg BE. 611 Zuschauer. SR Brunner/Büschlen.
Tore: 3. C. Mutter (R. Sikora) 1:0. 13. M. Louis (J. Pylsy) 2:0. 18. J. Alder (C. Eschbach) 2:1. 19. R. Mittelholzer (M. Schiess) 2:2. 27. R. Sikora (T. Väänänen) 3:2. 32. M. Hofbauer (J. Pylsy) 4:2. 34. M. Rentsch (T. Väänänen) 5:2. 40. M. Hofbauer (M. Louis) 6:2. 45. L. Moser (L) (Eigentor) 7:2. 54. N. Jordan (M. Schiess) 7:3. 56. K. Savonen (J. Bürki) 8:3. 59. M. Schiess (T. von Pritzbuer) 8:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 2mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.
Bemerkungen: Wiler mit Flury im Tor, ohne Dudovic (angeschlagen), Känzig ab Min. 31 für Sikora.


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