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Mit Steigerungslauf zum klaren 7:1-Derbysieg gegen Köniz

Andrin Hollenstein sorgte mit dem Tor zum 5:0 kurz für die endgültige Entscheidung.
Andrin Hollenstein sorgte mit dem Tor zum 5:0 kurz für die endgültige Entscheidung.

Der SVWE gewinnt sein erstes Derby der noch jungen Saison am Ende souverän und verdient mit 7:1 bei Floorball Köniz. Nur gerade in der Startphase es Spiels konnten die Gastgeber mit dem Meister mithalten, mit dem 1:0-Führungtreffer durch Louis nach toller Vorarbeit von Savonen (9.) setzte sich aber die grössere individuelle Klasse des SVWE immer mehr durch. Bereits am 27. Oktober hat Köniz die Chance zur Revanche, wenn die beiden Kantonsrivalen im Cup-Achtelfinal aufeinandertreffen, dannzumal in Kirchberg.
Die Zahlen sind eindrücklich: Seit den fünf Gegentoren im Startdrittel gegen GC hat der SVWE die Gegentorquote massiv senken können: In den letzten 11 Dritteln kassierte der Meister noch genau 5 Gegentore, also nicht einmal 1 Gegentor in 40 Minuten. Rechnet man zum 11:0-Sieg über Sarnen nun auch noch die Partie gegen Köniz dazu, dann hat der SVWE in den beiden letzten Partien bei numerischem Gleichstand kein Tor zugelassen. Der Treffer von Köniz im gestrigen Derby fiel nicht nur spät, sondern auch noch durch einen unhaltbaren «Sonntagschuss» am Freitagabend von Bolliger im Powerplay. Immerhin in dieser Disziplin konnten die Gastgeber an diesem Abend einen Teilsieg erringen, denn der SVWE konnten seine beiden Überzahlsituationen für einmal nicht nützen.


Vier Tore der dritten Linie
Dies spielte aber ebenso keine Rolle wie der Umstand, dass für einmal die Paradelinie nach dem Führungstor den Offensiv-Betrieb einstellte. Denn für einmal konnten der zweite und der dritte Block für die Differenz sorgen. Bischofberger skorte doppelt, ebenso Hollenstein… und natürlich Matthias Hofbauer, ist man versucht zu sagen. Die SVWE-Ikone trifft in der Weissensteinhalle eigentlich immer, so auch diesmal und verdoppelte sein Punktetotal der laufenden Saison. Mit vier Toren war die dritte Linie am Ende gar die erfolgreichste, auch wenn am Ende durch Alder und Affolter zwei davon «empty netter» waren.
Das Resultat fiel dadurch sicherlich zu hoch aus, dennoch war ein Klassenunterschied zu sehen zwischen den beiden Teams.  Dies obgleich der SVWE nicht einmal eine Glanzleistung zeigte, sondern davon profitierte, dass man Köniz offensiv selten so mut- und harmlos auftreten sah. Allerdings auch gegen ein defensiv konzentriertes, zweikampfstarkes Wiler, zudem mit einem tadellosen Menetrey im Tor. Der klare Sieg hat zur Folge, dass man einen potentiellen Widersacher um einen Spitzenplatz nach Abschluss der Qualifikation nach nur fünf Runden schon um 7 Punkte distanzieren kann.

Floorball Köniz - SV Wiler-Ersigen 1:7 (0:2, 0:2, 1:3)
Sporthallen Weissenstein, Bern. 670 Zuschauer. SR Hohler/Koch.
Tore: 9. M. Louis (K. Savonen) 0:1. 20. N. Bischofberger (C. Mutter) 0:2. 35. M. Hofbauer (Hollenstein) 0:3. 38. M. Rentsch (N. Bischofberger) 0:4. 48. A. Hollenstein (M. Hofbauer) 0:5. 57. S. Bolliger (J. Junkkarinen) 1:5. 59. D. Alder 1:6. 60. P. Affolter 1:7.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz. 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Menetrey im Tor, ohne Känzig (verletzt).

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