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Mehr als die Hälfte des Kaders nie Schweizer Meister

Von den letzten Routiniers der grossen SVWE-Dynastie Dave Wittwer und Matthias Hofbauer soll das Winner-Gen auf die Nachfolge-Generation um Spieler wie Bürki oder Louis übertragen werden.
Von den letzten Routiniers der grossen SVWE-Dynastie Dave Wittwer und Matthias Hofbauer soll das Winner-Gen auf die Nachfolge-Generation um Spieler wie Bürki oder Louis übertragen werden.

Am Wochenende erfolgt mit dem Supercup vom Samstag gegen Köniz und dem Meisterschaftsauftakt bei GC am Sonntag der Auftakt in die neue Saison für die erste Mannschaft. So früh wie noch nie und mit einer Ausgangslage, welche es seit dem ersten Meistertitel im Jahr 2004 nie mehr gegeben hat.
Der viel zitierte Umbruch beim SVWE ist nicht nur von der Kader-Verjüngung her, sondern auch statistisch vollzogen. Erstmals seit der Saison 2003/04, der Saison in der sich das NLA-Team den ersten Meistertitel holte, stehen mehr Spieler im Kader, die noch nie Schweizer Meister wurden, also solche, welche das Gefühl des Titelgewinns bei den Aktiven schon kennen.
Dies ist durchaus bemerkenswert: Von der Erfolgs-Dynastie, die dem SVWE u.a. zwischen 2006 bis 2012 sechs der elf Meistertitel in Serie bescherte, ist noch ein Trio übrig geblieben: Matthias Hofbauer, Dave Witwer und Joel Krähenbühl. Dazu kommt noch Doppelweltmeister Tatu Vänänen, der das Quartett der Routiniers hochkarätig komplettiert. Nach diesen vier kommt bereits Deny Känzig, der mit erst 22 Jahren schon drei Superfinals und zwei Meistertitel erlebt hat.
Umbruch vollzogen, Prozess des Aufbaus einer neuen Winner-Generation in vollem Gang. Es ist damit zu rechnen, dass es während der neuen Meisterschaft einige Auf und Ab`s geben wird. Dies hatte man zwar schon vor der letzten Saison gedacht, die dann in der beinahe perfekten Saison mündete mit Qualisieg, Cupsieg, Supercupsieg und makellosen Playoffs. Einzig der Superfinal trübte das Erfolgsmosaik. Es war tatsächlich eine besonderer Resultat-Höhenflug, die Leistungen waren nicht immer kongruent mit den Ergebnissen. Auch innerhalb des Teams hatte man das Gefühl, über Wert klassiert zu sein. Es schien, als profitierte das Team öfters von den Schwächen der Gegner als dass es eine besondere Stärke ausspielen musste. 
Es wäre also gefährlich zu erwarten, dass diese Erfolgsserie des Vorjahres nahtlos fortgesetzt werden kann. Das letztjährige Team war von der Ergebnissen her einerseits „over-rated“, das diesjährige andererseits hat mit dem Abgang von Goalie Nicolas Wolf und Lukas Meister nochmals gewichtige Abgänge zu ersetzen, zumal mit Magic Johnsson einer der besten Punktesammler bis Weihnachten wegen einer Hüftoperation fehlen wird.  Der zweiten Teil zur Saisonvorschau folgt am Donnerstag.

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