NLA

Magic Johnsson muss unters Messer

Wir längere Zeit keine Interviews mehr geben: Daniel Johnsson, hier spricht er gegenüber SRF von seinem Zaubertor.
Wir längere Zeit keine Interviews mehr geben: Daniel Johnsson, hier spricht er gegenüber SRF von seinem Zaubertor.

Kurz vor Auftakt zur Hallenvorbereitung auf die neue Saison gib es Bad News für das NLA-Team: Daniel Johnsson muss sich diesen Freitag in der Sonnenhof-Klinik in Bern einer Hüftoperation unterziehen und fällt damit mehrere Monate aus. Der Schwede, seit seinem Wunder-Zorro-Treffer im Halbfinal gegen Winterthur, über die Unihockeyszene bekannt, hat sich die Verletzung während den vergangenen Playoffs zugezogen. "Magic" konnte in dieser Zeit zwischen den einzelnen Partien kaum mehr trainieren und bestritt nur die Playoff-Spiele. Am Superfinal brach dann die Verletzung erneut auf und Johnsson konnte ab Spielmitte nur noch Teileinsätze bestreiten. Seit dem Superfinal hat Johnsson versucht, die Probleme im Adduktoren- und Leistenbereich in den Griff zu bekommen. Doch die Physiotherapie sprach nicht genügend an und so entschied der behandelnde Arzt nach Konsultation einer Zweitmeinung, dass nur eine Hüftoperation das Problem dauerhaft beheben wird. Johnsson war natürlich im ersten Moment deprimiert, akzeptiert die Situation aber jetzt wie sie ist: „Es gibt schönere Momente, aber so ist es nun halt. Ich werde versuchen, so rasch wie möglich zurückzukehren. Zuerst einmal hoffe ich nun, dass die Operation positiv verläuft." Erfahrung mit einer längeren Pause hat er schon, als er 2015 wegen einem Nieren-Problem für neun Monate ausfiel. "Ich weiss also was mich erwartet und stelle mich darauf ein." 
Der Ausfall des schwedischen Skorers ist für den SVWE natürlich ein herber Verlust.  Umso richtiger erweist sich nun der Entscheid, dass mit dem  Finnen Miro Lehtinen ein zusätzlicher Stürmer verpflichtet wurde.

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