Cup

Jungtalent Dudovic sichert dem NLA-Team den Verbleib im Cup

Im Cup-Spiel vom Sonntag zitterte sich das Fanionteam gegen den B-Ligist Basel-Regio mit einem 5:3 ins Viertelfinale. Das Wiedersehen mit dem langjährigen SVWE-Crack Patrick Mendelin entwickelte sich zum Nervenspiel, das erst mit einem „empty netter“ vier Sekunden vor dem Ende entschieden wurde.
Mendelin selber traf auch zum 2:3 mittels Powerplay.
Während das Fanionteam immerhin noch siegreich blieb, mussten sowohl die U16 (7:8 gegen Zug nach verpatztem Startdrittel) wie auch – zum zweiten Mal an diesem Weekend - die U18 (4:5 gegen die Tigers nach verpatzter Schlussphase) als Verlierer vom Feld.

 

Die Routiniers und Jungtalent Dudovic
Vor über 500 Zuschauern machte sie der SVWE im Cupduell beim NLB-Spitzenteam Basel-Regio das Leben selber schwer. Er setzte fort, was sich zuletzt schon in der Meisterschaft offenbarte, die fehlende Entschlossenheit in der Offensivzone. Aktuell fehlt einfach das letzte Quentchen Überzeugung und Wille, auch einen Treffer erzielen zu wollen. Das führt dazu, dass der Serienmeister aktuell meist die Kontrolle über das Spiel, aber nicht das Resultat hat. Drei, vier Gegentore kann man im Unihockey leicht erhalten, selbst gegen einen schwächeren Gegner, oder gar einen Unterklassigen. Dies demonstrierte die gestrige Cup-Partie beim B-Ligisten Basel-Regio deutlich. Zwar lag der SVWE bereits nach 10 Minuten 2:0 in Führung, doch er verpasste es nachzulegen und dem Heimteam vor über 500 Zuschauern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und so reichten den Basler zwei Powerplaytore und ein SVWE-Eigentor, um nach 48 Minuten mit einem 3:3-Zwischenresultat an der Sensation zu schnuppern.
Zum Glück sind da (noch) die Routiniers wie Hofbauer und Krähenbühl, oder vor allem auch SVWE-Captain und Weltmeister Tatu Väänänen, das unglaubliche Vorbild in Sachen professioneller Einstellung. Er spielt immer am Limit, ob Testspiel oder WM-Final, da können sich die vielen  SVWE-Talente ein dicke Scheibe abschneiden. Und glücklicherweise gab es neben den Routiniers an diesem Abend auch noch das slowakische Jungtalent Michal Dudovic. Der 18jährige Rohdiamant kam erstmals von Beginn weg in dieser Saison zu Einsatz und bewies seine überdurchschnittlichen Abschlussqualitäten mit 2 Toren.


Cup-Achtelfinal: Unihockey Basel Regio (NLB) - SV Wiler-Ersigen 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)
Sandgruben, Basel. 511 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.
Tore: 8. N. Mutter 0:1. 10. M. Hofbauer (N. Bischofberger) 0:2. 19. N. Schwob (M. Jolma) 1:2. 24. M. Dudovic (M. Schenk) 1:3. 27. P. Mendelin (T. Vojtisek) 2:3. 48. A. Richard (Eigentor) 3:3. 49. M. Dudovic (T. Väänänen) 3:4. 60. M. Rentsch (T. Väänänen) 3:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE ohne Wittwer, Bürki und Lehtinen (geschont), Johnsson, Sesulka (verletzt).  

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