Playoffs

Gibt es den SVWE-Sweep oder doch noch ein wenig Playoff-Feeling?

Rollt der Ball auch in Spiel vier wieder für den SVWE dann ist die Serie bereits zu Ende, ansonsten gibt es am Sonntag Spiel 5 in der Grossmatt. (Foto:HUM)
Rollt der Ball auch in Spiel vier wieder für den SVWE dann ist die Serie bereits zu Ende, ansonsten gibt es am Sonntag Spiel 5 in der Grossmatt. (Foto:HUM)

Noch ein Sieg trennt das NLA-Team von der dritten Superfinal-Teilnahme bei dessen vierter Austragung. Geht es nach dem Gusto des Titelverteidigers dann soll diese bereits an diesem Wochenende  sichergestellt werden. Im besten Falle schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Winterthur. Ganz sicher aber dann bei einem allfälligen Spiel 5 am Sonntag vor heimischem Publikum in Kirchberg (Spielbeginn wäre 17.30 Uhr).

Gefühlt ist es schon eine Ewigkeit her seit die Playoff-Halbfinal-Serie zwischen dem SVWE und dem HCR begonnen hat. Es war am 17. März im TV-Spiel in der Eulach-Halle, das solange nur 1:0 stand und zum Schluss mit einem 3:0 für den Favoriten endete. Drei Wochen später steht es erneut 3:0, in der Serie allerdings. Richtiges Playoff-Feeling kann da nicht aufkommen bei so langen Distanzen zwischen den Spielen. Im Vergleich dazu: Im gleichen Zeitraum absolvierte der SVWE  ab dem 17. Februar bis zum 4. März beispielsweise die letzte Doppelrunde der Qualifikation, den Cupfinal und drei Playoff-Spiele innerhalb von vier Tagen gegen Uster, also insgesamt sechs Partien, doppelt so viele wie jetzt in den Halbfinals. Geschuldet ist dieser seltsame Spielplan natürlich den TV-Spielen, wobei die nachträglichen Verschiebungen und neuen Spielansetzungen nicht optimal gelöst wurden. Warum beispielsweise spielt man seit Spiel 3 beide Serien immer an den gleichen Tagen und warum immer die beiden Zürcher oder dann die Berner Teams gleichzeitig zuhause?


Findet der HCR den Offensiv-Schlüssel und kommt es in Kirchberg zu Spiel 5?
Immerhin, ab sofort kommt Playoff-Feeling auf, stehen maximal vier Partien in acht Tagen an. Dazu müsste allerdings Rychenberg endlich den Schlüssel gegen den bislang souverän auftretenden SVWE-Defensivverbund finden. Gelingt dem HCR im Heimspiel vom Samstag erneut nicht mehr als ein Treffer, dürfte die Serie nach Spiel vier vorbei sein. Sollten sich die Winterthurer aber in der Eulach-Halle durchsetzen, bietet sich dem Meister nur 24 Stunden später die Korrekturmöglichkeit.  
Die Grossmatthalle in Kirchberg wäre am Sonntag ab 17.30 Uhr der Austragungsort eines allfälligen fünften Spiels (das online-Ticketing würde am Samstagabend nach Ende von Spiel 4 aufgeschaltet). Allerdings wird die Berger-Truppe alles daran setzen, die Serie wie schon im Viertelfinal mit einem „Sweep“ zu beenden. Man will den Gegner erst gar nicht auf den Geschmack kommen lassen. Sollte das Unterfangen am Samstag nicht gelingen, dann wäre immerhin doch noch das Playoff-Feeling da und nervös zu werden braucht der Titelverteidiger auch nicht, bleiben doch genügend Chancen, den Superfinal-Einzug zu realisieren.

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