Playoffs

Erfolgreicher Playoff-Auftakt trotz gewichtigen Absenzen

SVWE-Goalie Reich wurde von seinen Mitspielern abgesehen vom Startdrittel des Spiel 1 ausgezeichnet unterstützt. (Foto: HUM)
SVWE-Goalie Reich wurde von seinen Mitspielern abgesehen vom Startdrittel des Spiel 1 ausgezeichnet unterstützt. (Foto: HUM)

Wie schon im Vorjahr geht das Fanionteam am ersten Playoff-Weekend im Viertelfinalduell gegen Uster zweimal als Sieger hervor und führt in der Serie mit 2:0. Dass dies trotz erschwerten Personal-Situation glückte, ist durchaus bemerkenswert. Weiter geht es am nächsten Samstag mit Spiel 3 (19.00 Zuchwil). Fest stehen nun auch die Gegner der U21 und U16 in ihren Playoff-Serien, welche auch nächstes Wochenende beginnen. Die U21 trifft im Halbfinal (Sa. 15.30 Zuchwil) auf die Tigers Langnau, die U16 im ersten Viertelfinalspiel auswärts auf den HC Rychenberg.

Matthias Hofbauer war aus persönlichen Gründen am ersten Playoff-Weekend abwesend, Topskorer Deny Känzig musste sein Comeback nach Verletzungspause bereits nach 40 Minuten in Spiel 1 und ohne Skorerpunkt abbrechen, dazu fehlte WM-Topskorer Michal Dudovic krank. Es gibt bessere Ausgangslagen, um in einer Playoff-Serie zu starten, als ohne so viel geballte Offensivpower. Nun, der Serienmeister hat die Herausforderung angenommen und bestanden. Es sprangen andere Spieler in die Bresche. Am Samstag war Playoff-Routinier Joel Krähenbühl mit 2 Toren und 2 Assists der Matchwinner, am Sonntag schoss Marco Louis den «gamewinner», nachdem er bereits am Samstag getroffen hatte und nun (nach einer durchzogenen Quali) in den letzten vier Partien stets traf. Auch in beiden Spielen traf Marco Rentsch, der in Abwesenheit des Duos Känzig/Hofbauer in Uster das Topskorer-Shirt trug.
Und so gleich die Serie bislang jener aus dem Vorjahr, als der SVWE das Heimspiel klar (12:5) und das darauffolgende Auswärtsspiel knapp (8:6) und auch erst in der Schlussphase gewinnen konnte. Den Unterschied zwischen den beiden Teams machten diesmal u.a. auch die "special teams" aus, vor allem im Heimspiel in Zuchwil. Hier zeigte sich die Wichtigkeit des Comebacks von Magic-Johnsson (2 Powerplaytore). Mitentscheidend für den gelungenen Auftakt war aber vor allem die defensive Stabilität des SVWE. Abgesehen vom Startdrittel in Spiel 1 mit beidseits "offenen Toren" (4:4) konnte die Wiler Defense Uster erstaunlich wirkungsvoll kontrollieren, vor allem die erste Formation um Topskorer Suter konnte sich kaum je entfalten. Nur drei Gegentore in fünf Dritteln sind eine mehr als respektable Leistung, die der SVWE-Defensiv-Verbund über alle drei Linien erbrachte. Und wenn dann die Verteidiger auch noch skoren, wie an beiden Partien geschehen, dann ist endgültig bewiesen, dass fast jeder Sieg über eine gute Verteidigung führt.


SV Wiler-Ersigen - UHC Uster 9:4 (4:4, 2:0, 3:0)
Sporthalle Sportzentrum Zuchwil, Zuchwil. 421 Zuschauer. SR Hohler/Koch.
Tore: 1. J. Krähenbühl (D. Wittwer) 1:0. 2. R. Berweger (M. Klauenbösch) 1:1. 7. J. Krähenbühl (J. Bürki) 2:1. 11. F. Bolliger (K. Savinainen) 2:2. 12. M. Schenk (M. Lehtinen) 3:2. 13. M. Louis (J. Krähenbühl) 4:2. 19. F. Bolliger 4:3. 20. M. Klauenbösch (A. Urner) 4:4. 22. D. Johnsson (J. Bürki) 5:4. 28. M. Rentsch (C. Mutter) 6:4. 50. D. Johnsson (T. Väänänen) 7:4. 52. D. Alder (J. Krähenbühl) 8:4. 56. J. Bürki 9:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 4mal 2 Minuten gegen UHC Uster.
Bemerkungen: SVWE mit Reich im Tor, ohne Hofbauer (abwesend), Moser (verletzt), Dudovic (krank.)


UHC Uster - SV Wiler-Ersigen 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)
Buchholz, Uster. 502 Zuschauer. SR Brunner/Büschlen.
Tore: 10. M. Rentsch (P. Affolter) 0:1. 18. T. Stäubli (K. Savinainen) 1:1. 22. R. Schubiger (N. Juhola) 2:1. 28. D. Wittwer (D. Alder) 2:2. 33. T. Stäubli (R. Berweger) 3:2. 35. N. Bischofberger (T. Väänänen) 3:3. 52. M. Louis (J. Krähenbühl) 3:4. 59. C. Mutter (T. Väänänen) 3:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Uster. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Reich im Tor, ohne Hofbauer (abwesend), Känzig und Moser (beide verletzt), Dudovic (krank.)

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