News

Ein "Super-Sunday" umrahmt von einem Talk, 40 Schweizer Meistertiteln und 23-WM-Titeln

Routinier Matthias Hofbauer sieht eine Chance gestärkt aus der aktuellen Situation herauszukommen.
Routinier Matthias Hofbauer sieht eine Chance gestärkt aus der aktuellen Situation herauszukommen.

Nach dem kapitalen Fehlstart ins neue Jahr geht es für das NLA-Team darum, im Heimspiel gegen die Kloten-Dietlikon Jets (So. 18.00 Grossmatthalle Kirchberg – Ticketing) endlich wieder auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren. Das hilft es vielleicht, das ganz viele Exponenten welche diese Strasse in den vergangenen 15 Jahren mit Erfolgen hatte, am Spiel anwesend sein werden: In der zweiten Drittelspause kommt es nämlich zu einem ganz besonderen Moment, werden doch die Träger der «retired numbers» dem historischen Moment beiwohnen, wenn ihre Trikots in der Halle aufgezogen werden. Mit Michael Flury, Simon Bichsel, Christoph Hofbauer, Adrian Zimmermann und Philipp Fankhauser sind da 40 Schweizer Meistertitel auf einmal versammelt.

Thema Sport und Familie im Talk
Da bereits im Vorfeld ein interessantes Thema «Sport und Familie»  im Talk (ab 16.30 Uhr im benachbarten Saalbau, mit einem Event-Ticket ist man dabei) wartet u.a. mit der 23fachen Weltmeisterin  im OL ,Simone Niggli – Luder, welche ihre Wurzeln ja in der Region hat, bietet der Event-Tag einiges mehr und lohnt sich die Präsenz in Kirchberg sicherlich, zumal es sich noch um einen weiteren «Super Sunday» handelt, mit drei Spielen an einem Tag. Die Ouverture macht die U18 bereits um 11.30 Uhr mit dem Derby gegen die Tigers, gefolgt von der U21, welche Thurgau (14.30) empfängt.


Von den richtigen Knöpfen und der Unwichtigkeit des Gegners
«Aktuell sind es zahlreiche Kleinigkeiten, welche zu einem negativen Gesamtbild führen und die derzeitige Situation herbeigeführt haben.» Matthias Hofbauer, der erfahrenste Spieler im Team, ist prädestiniert, die Baisse beim NLA-Team zu analysieren. Man habe viel diskutiert und auch zahlreiche Massnahmen getroffen. «Nur gefruchtet haben sie bislang noch nicht. Doch das muss nicht schlecht sein, im Hinblick auf die entscheidende Saisonphase.» Vielmehr bestehe die Hoffnung, gestärkt aus der Situation hinaus zu kommen. «Wir haben letztes Jahr erlebt, dass es nicht optimal ist, wenn man immer nur gewinnt, auch wenn man teilweise schlecht spielt, oder im Training nicht Vollgas gegeben hat. Im Final waren wir dann nicht in der Lage zu reagieren, als es nicht lief.»
Nun habe man die Möglichkeit, die richtigen Knöpfe zu suchen und betätigen. Noch seien einfach nicht alle gefunden. «Wir müssen aber auch aufpassen nicht zu viel zu diskutieren und zu analysieren, sondern auch auf dem Feld das Entscheidende verändern und gestärkt aus der Situation heraus zu kommen .» Dass mit Schlusslicht Kloten nun ein scheinbar dankbarer Gegner wartet, die Niederlageserie zu unterbinden, will Hofbauer nicht so sehen: «Wir verlieren in dieser Liga gegen alle Teams, wenn wir nicht das umsetzen können, was wir geplant haben. Es ist aktuell nicht wichtig, wer unser Gegner ist, denn unser grösster Gegner sind wir selber. Können wir wieder unser Leistungsoptimum abrufen, dann können wir jedes Spiel gewinnen, wer auch immer auf der anderen Seite steht. 

Back to Top