Playoffs

Die (Un-)Wichtigkeit des 1:0-Führungstreffers

Daniel Johnsson erklärte im gestrigen "Sport aktuell" den "Zorro-Move"
Daniel Johnsson erklärte im gestrigen "Sport aktuell" den "Zorro-Move"
Daniel Johnsson erklärte im gestrigen "Sport aktuell" den "Zorro-Move"

Was wurde in den letzten Tagen nicht alles darüber diskutiert und spekuliert wie wichtig im Finalduell zwischen dem SVWE und Köniz der erste Treffer sein dürfte. Weil beide Teams gerne aus der gesicherten Defense agieren und ihren „gameplan“ so durchziehen können, sei dieses 1:0 von erheblicher Bedeutung. Bei dieser Paarung noch mehr als sonst. Laut Statistikern gewinnt im Unihockey ja generell  68% der Spiele jenes Team, das den Führungstreffer erzielt.
Nun gut, weil man nur jener Statistik Glauben schenken sollte, die man selber gefälscht hat, geben wir an dieser Stelle gleich einmal Entwarnung: In den beiden Direktduellen der Qualifikation gewann jeweils die Equipe…. welche mit 0:1 in Rückstand geriet! Und im Cup erzielte zwar der SVWE das 1:0 und siegt am Ende tatsächlich, doch statistisch liegt diese Chance ja von Grund auf schon bei 50%.

Und sollten am Ende die Statistiker doch Recht behalten, dann droht uns mit Blick auf bisherige Superfinals ja gar die totale Langeweile.
Rückblende auf 2015: Im ersten Superfinal der Geschichte netzte Matthias Hofbauer gegen Malans schon nach 13 Sekunden zum 1:0 ein. Folgerichtig 59 Minuten und 47 Sekunden warten auf den Schlusspfiff. Rückblende auf 2016: Nur 24 Sekunden dauert es bis Manuel Maurer für Köniz zum 1:0 trifft, also auch hier die Entscheidung, bevor die Partie überhaupt richtig begonnen hat?  Auch hier Entwarnung, der SVWE siegt zwar am Ende 2015 tatsächlich und gab die Führung nie mehr aus der Hand, Köniz hingegen unterlag am Ende GC trotz dem Führungstreffer. Statistische Auswertung auch hier: Zu 50% siegte das Team, welches das 1:0 schoss- sehr aufschlussreich...



Im "Sport aktuell" - Johnsson erklärt den «Zorro-Move»
Bei so viel Zahlen gönnen wir uns und zum Abschluss des heutigen Superfinal-Countdowns noch etwas  Magie. Der Bericht über Daniel „Magic“ Johnsson im gestrigen „sport aktuell“ ist äusserst sehenswert und lüftet auch das Geheimnis, was der Schwede mit der südkoreanischen Ausgabe des Supertalentes verbindet. Hier geht`s zum Beitrag

Back to Top