Playoffs

Das Fanionteam muss erneut die Playoff-Hürde Uster überspringen

Foto: (HUM)
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Mit einem 5:4 n. Verl. gegen Langnau und dem fünften Sieg in Serie beschliesst das NLA-Team die Qualifikation und verweist die Tigers damit ins «Playout».  Anschliessend suchte man sich im Wahlverfahren für die am Sa. 2. März mit einem Heimspiel in Zuchwil (19.30) beginnenden Playoff-Viertelfinals («best of seven») das auch rangmässig zustehende Uster (7.) aus, auf das man schon im Vorjahr traf und klar mit 4:0 siegte. Auch in diesem Jahr wurde Uster zweimal bezwungen, die Favoritenrolle ist also klar vergeben.
Nach dem «last-second»-Sieg vom Samstag gegen Malans und dem gesicherten zweiten Qualiplatz ging es im  Derby vom Sonntag vor allem für die Langnauer um alles, brauchten sie den Derby-Sieg doch, um den Gang in die Playouts aus eigener Kraft zu verhindern. Lange schien es als würden die Gastgeber an diesem Druck zerbrechen. Sie gerieten früh in Rückstand und kamen kaum in gefährliche Abschlusspositionen. Doch in der Folge erhielten sie so etwas wie Schützenhilfe vom Kantonsnachbarn. Wiler konnte aus einer Fünf-Minuten-Strafe keinen Profit ziehen. Johnssons Pfostenschuss war die einzige Ausbeute. Und als Topskorer Flühmann dann doch zum Anschlusstreffer traf (28.), vergab Johnsson wie schon am Vortag die Penaltychance zur neuerlichen Zwei-Tore-Führung. Doch vorerst konnte die Tigers davon nicht profitieren und als Mutter und Louis auf 4:1 erhöhten, schien die Sache gelaufen. Doch es sollte sich am Ende doch noch rächen, dass Wiler wie schon am Vortag zu viele Chancen liegen liess.
Denn die Tigers, mit dem Messer am Hals, starteten in den letzten zehn Minuten eine fulminante Aufholjagd. Eine Triplette innerhalb von 68 Sekunden sorgte für den kaum mehr für möglich gehaltenen 4:4-Ausgleich. Nun schnupperten die Gastgeber wieder an den Playoffs. Doch auch das verzweifelte Anrennen ohne Torhüter brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg. Schon mit der Verlängerung waren die Tigers erstmals in der Klubgeschichte ins Playout verbannt. Bischofbergers Overtime-Siegtreffer für den SVWE war diesbezüglich bedeutungslos, aber immerhin wichtig für die eigene Moral, war es doch die erste Verlängerung in der laufenden Saison überhaupt und sie konnte gewonnen werden. Wie nun auch die fünf letzten Spiele, die Formkurve hinsichtlich der Playoffs stimmt.

Tigers Langnau - SV Wiler-Ersigen 4:5 n.V. (0:2, 1:1, 3:1, 0:1)

Espace-Arena, Biglen. 443 Zuschauer. SR Hohler/Koch.
Tore: 5. T. Väänänen (C. Mutter) 0:1. 13. M. Lehtinen (D. Johnsson) 0:2. 28. S. Flühmann (T. Gfeller) 1:2. 37. C. Mutter (P. Affolter) 1:3. 47. M. Louis (M. Hofbauer) 1:4. 52. J. Guggisberg (M. Mosimann) 2:4. 53. S. Flühmann (S. Steiner) 3:4. 54. J. Guggisberg (K. Kropf) 4:4. 65. N. Bischofberger (T. Väänänen) 4:5.
Strafen: 1mal 5 Minuten (M. Mosimann) gegen Tigers Langnau. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE mit Menetrey im Tor, ohne Bürki, Moser, Känzig und N. Mutter (alle verletzt)

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