Championscup

Das Fanionteam eliminiert Titelverteidiger Classic und steht zum 4. Mal im Champions Cup Final

Philipp Affolter, der Mann des Spiels aus SVWE-Sicht, jubelt mit den lautstarken Fans.
Philipp Affolter, der Mann des Spiels aus SVWE-Sicht, jubelt mit den lautstarken Fans.
Philipp Affolter, der Mann des Spiels aus SVWE-Sicht, jubelt mit den lautstarken Fans.

Was für ein Spiel! Mit einer grandiosen Vorstellung entthront der SVWE Titelverteidiger Classic Tampere und zieht verdient in den Champions Cup Final ein, wo morgen Abend der schwedische Meister Storvreta wartet. Beim 10:7-Sieg geriet der Schweizer Meister nie in Rückstand, konnte den "gameplan" lange Zeit fast perfekt durchziehen. Dazu zeigte er eine beeindruckende Effizienz und war auch physisch und mental auf der Höhe. So konnte der SVWE immer wieder reagieren, als Classic den Weg zurück ins Spiel mit einigen "dreckigen" Toren gefunden zu haben schien. So begeisterte das Team die lautstarken mitgereisten Fans mit einer sensationellen Leistung, die auch gekrönt wurde durch einige wunderbar herausgespielte Tore. Es ist der vierte Finaleinzug für den SVWE in der Klubgeschichte.


Ein Quintett ragt heraus
Es war ein Teamerfolg, wo jeder Spieler seine Rolle hervorragend ausfüllte, doch dennoch kann man fünf Spieler aus dem Kollektiv herausheben: Captain Tatu Väänänen: Er spielte eine unglaubliche Partie, fehlerlos und stand mit einer seiner vielen Ballerorberungen am Ursprung des psychologisch wichtigen 1:0. Marco Rentsch: Er erzielte diesen ersten Treffer und bewies, dass er auch international auf höchstem Niveau bestehen kann. Seine Steals und seine Spielübersicht sind grandios. Philipp Affolte: Er spielte vielleicht das Spiel seines Lebens, ackerte und rackerte wie man in kennt, zermürbte die Gegenspieler und machte die Räume frei für seine Linienkollegen und vor allem skorte er auch noch. Claudio Mutter: Er hat alles, ein kompletter Unihockeyspieler zu sein auf Weltklasse-Niveau. Und er zeigte es diesmal auch auf der ganzen Linie. Joonas Pylsy. Der Finne lief gegen seine Ex-Teamkollegen von Minute zu Minute zu seiner WM-Form heiss und erzielte im Schlusabschnitt einen Hattrick.

Classic seinerseits, das nicht nur als Titelverteidiger und Favorit, sondern mit 18 Siegen aus 18 Meisterschaftsspielen anreiste, wurde sicherlich auch ein wenig ein Opfer seiner Dominanz in Finnland. So kamen die Finnen mit der lange Zeit beinahe perfekten Defensivorganisation des SVWE nicht zu Recht und waren am Ende auch mit ihrem 6 gegen 5, das sie halt nie brauchen, ungenügend. Der Berger-Truppe kann dies egal sein, die hatte ihren Job erledigt, dass es überhaut soweit kommenn konnte, nicht zuletzt weil auch die andern "special teams" vom SVWE dominierte wurden. Powerplay, Boxplay und 4 vs. 4 (mit dem gamewinner von Louis) - überall war der Schweizer Vertreter effizienter als die Finnen

Spielbericht Homepage Swissunihockey

Das Matchtelegramm

Back to Top