NLA

Auf der Suche nach mehr Präzision und der Hoffnung auf etwas Magie

Verhelfen bald schon "magische Momente" dem NLA-Team zu alter Offensivstärke (Foto: HUM)
Verhelfen bald schon "magische Momente" dem NLA-Team zu alter Offensivstärke (Foto: HUM)

Nach der Festtagspause geht es für einige SVWE-Teams bereits an diesem Weekend weiter.
Dabei treffen sowohl das NLA-Team (18.00 - Ticketing) wie die U21 (14.00) am Sonntag zuhause auf Chur Unihockey. Die U18 will in Thun die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen.

Wünsche, Hoffnungen oder Vorsätze - sie prägen jeweils den Jahresbeginn. Bezüglich NLA-Team besteht die Hoffnung, sich über den Jahreswechsel die offensive Seuche aus den Kleidern, respektive dem Dress geschüttelt zu haben. Diesbezüglich lief zum Jahresabschluss einiges schief, mit dem Cup-Aus und der Heimpleite gegen WaSa. Und kurios: Die bislang produktivste Equipe der Liga scheiterte vor allem an den Schwächen in Abschluss. Nur gerade fünf Törchen glückten in den beiden Heimspielen.
Nun besteht die Chance, erneut vor heimischem Publikum, gleich ein erstes Zeichen der Besserung zu setzen. Gegen Gegner Chur Unihockey hat man sowieso noch eine Rechnung offen, bezog man gegen die Bündner doch Ende September 2018 die erste Saisonniederlage. Mittlerweile sind drei weitere dazu gekommen und ist das souveräne GC enteilt. Noch steht der SVWE aber auf Rang 2 und dies ist jener Platz, den man am Ende der Qualifikation auch mindestens einnehmen möchte, garantiert er doch das Heimrecht in den Playoffs.

"Magic" Johnssons Comeback kündigt sich an
Gesucht werden beim NLA-Team aktuell also vor allem Offensivqualitäten. Scheint etwas paradox zu klingen, angesichts dessen, dass die Berger-Truppe bald schon die 100 Tore Marke knacken dürfte und im Schnitt bislang 7 Treffer pro Spiel erzielt hat. Doch diese waren eben nicht immer gut verteilt. Vor allem in den Heimspielen tat sich der SVWE mit Toreschiessen schwer. Natürlich agieren da die Gegner meistens ziemlich defensiv, doch bislang stellten sich die Wiler Akteure auch nicht immer geschickt an, um das richtige Gegenmittel zu finden. Zu unpräzise Abschlüsse, der eine Pass zu viel, oder schlicht zuwenig Schüsse - die Ursachen sind eigentlich bekannt, doch das Heilmittel ist noch nicht gefunden. Eventuell kommt die Hilfe auch von der Verletzungshexe, welche sich über den Jahreswechsel aus dem Staub gemacht zu haben scheint. Erstmals überhaupt in dieser Saison konnte Cheftrainer Thomas Berger im ersten Januar-Training alle Kaderspieler begrüssen. Und auf ein Comeback darf man ganz besonders gespannt sein: Daniel „Magic“ Johnsson steht unmittelbar vor der Rückkehr aufs Unihockeyfeld. Seine Tore hat man beim SVWE vor allem in den engen Spielen vermisst. 

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