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Meister in Bedrängnis - folgt Reaktion?

Gelingt es Frejd und Co. erneut, den SVWE-Express aus der Bahn zu bringen?

Gelingt es Frejd und Co. erneut, den SVWE-Express aus der Bahn zu bringen?

Wer hätte das gedacht: Nach drei Partien liegt der Aussenseiter Grünenmatt in der Serie „best of seven“ mit 2:1 gegen den Favoriten Wiler-Ersigen in Front. Mit zwei Heimspielen am Samstag (19.00) und Sonntag (17.00) in Zuchwil will sich der SVWE wieder auf Kurs bringen.
Indes, der Meister ist immer noch dabei, definitiv in den Playoffs anzukommen, nachdem er den Fehlstart mit einem 0:5-Rückstand nach 12 Minuten in Spiel 1 nie ganz verdaut zu haben scheint. Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht mehr, sonst könnte die Serie ein rasches Ende - wie von vielen vermutet zwar, aber mit gänzlich anderem Ausgang -, finden. Immerhin, SVWE-Coach Heikki Luukkonen hat ab Spielmitte der dritten Partie ein stark verbessertes Team gesehen. „Als wir mit 1:4 in Rückstand gerieten, haben wir endlich reagiert und unsere bislang besten Minuten in dieser Serie gehabt.“ Der Ausgang der Spiels mit der Niederlage in der Verlängerung konnte ihm dafür nicht schmecken. „Grünenmatt hat ein starkes Team, dass an seine Grenzen zu gehen bereit ist.“ Er macht zudem aufmerksam darauf, dass fünf Ausländer im Team des Gegners spielten. „Sie haben alle viel Erfahrung und ziehen das Team mit.“ Der Finne ist aber überzeugt, dass sein Team die Serie gewinnen wird, aber nur, „wenn wir es schaffen, den Fokus über die gesamte Spielzeit zu halten.“ Man habe es Grünenmatt in allen Partien leicht gemacht, mit schwachen Spielphasen zu ihren Toren zu kommen. Mit acht Gegentoren pro Spiel lässt sich keine Playoff-Serie gewinnen. Zwar drückt der SVWE wie schon in der ganzen Quali kräftig aufs Gaspedal, begeht aber einfach zuviele Fehler in der Angriffsauslösung und hat Schwierigkeiten mit der Ballkontrolle. Luukkonen kündigt an, das er mit einigen personellen Umstellungen die Balance der drei Blöcke auch stabilisieren möchte. Viel Spielraum bleibt ihm allerdings nicht, zumal noch nicht feststeht, ob die beiden zuletzt verletzten Goalie Daniel Streit und Captain Matthias Hofbauer wieder zur Verfügung stehen werden.
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