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Ist der Wankdorfhallen-Fluch gebannt?

Verdienter Jubel in der Wankdorfhalle. (Foto: Hans-Ueli Mülchi)

Verdienter Jubel in der Wankdorfhalle. (Foto: Hans-Ueli Mülchi)

Achte Cupfinalqualifikation ist perfekt

Dank einem fulminanten Startdrittel (6:1) konnte der SVWE die Finalrevanchen gegen GC Unihockey am Ende verdient mit 8:5 für sich entscheiden und zieht zum achten Mal in der Vereinsgeschichte in den Cupfinal vom 3. März ein, Gegner dort ist Alligator Malans. Just jener Gegner also gegen den man 2005 den bislang einzigen Cupsieg holte, mit einem 8:5 im Final notabene. Jenem Resultat also, mit dem man nun im x-ten Anlauf endlich wieder einen Sieg in der Wankdorfhalle feiern konnte. Ist der Fluch damit gebannt? Jedenfalls hat es der neue Trainer Heikki Luukkonen geschafft, die Negativgedanken aus den Spielerköpfen zu verdrängen. Der Meister agierte von der ersten Minute an fokussiert und selbstbewusst und liess den Cuholder mit fantastischem Tempounihockey und einer beeindruckenden Effizienz "alt aussehen". Der Poker, am Vorabend die Meisterschaftspartie gegen Winterhur quasi fahren zu lassen, ging auf. Die gegen den HCR geschonten Fankhauser, C. Hofbauer und Quist spielten im Cuphalbfinal alle drei gross auf, überragt nur von Captain Matthias Hofbauer, der das Team mustergültig führte. Bezahlt wurde der generöse Einsatz aber auch mit drei Kopfverletzungen, welche in der ruppigen Schlussphase ungeahndet eingesteckt werden mussten.