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Runde 1: Defensive Anfälligkeit

Best Player SVWE: Olli Oilinki

Best Player SVWE: Olli Oilinki

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Innerhalb von nur zwei Wochen bezog Wiler-Ersigen im Duell Meister vs. Cupsieger die zweite Niederlage. Beide Male musste man GC neun Tore zugestehen, was die aktuelle Problematik im neuen Spielsystem schonungslos offen legt, die Defensive funktioniert noch nicht..

Vor zwei Wochen im Rahmen des ersten Swiss-Unihockeymasters hatte die desolate Startphase mit 4 Toren innerhalb der ersten 12 Minuten für die frühe Entscheidung gegen den SVWE gesorgt. Auch diesmal bahnte sich das gleiche Malheur an. Noch vor Ablauf der Startminute lag der Meister bereits in Rückstand. Doch diesmal blieb der SVWE im Spiel und konnte dank einem Treffer Biebers den Startabschnitt ausgeglichen gestalten. Neuzugang Oilinki erzielte kurz vor Spielmitte gar das 2:1. Doch dann folgte doch noch die Kopie der Startphase des Unihockey-Masters-Finale. Innerhalb von 5 Minuten erzielten die Gastgeber im Mittelabschnitt vier Tore, konterten dabei die SVWE-Abwehr Mal um Mal lehrbuchmässig aus. Und als hätte es noch eines weiteren Beweises gebraucht, dass das neue Spielsystem des SVWE vor allem in der Rückwärtsbewegung noch gar nicht sitzt, war auch der sechste GC-Treffer zu Beginn des Schlussabschnittes ein Konter.

Da Wiler mit seinem vorwärts ausgerichteten und dementsprechend riskanten Spiel in der Offensive aber erst zuwenig zwingend und dann zu wenig effizient agierte, konnte es die Niederlage nicht verhindern. Mehr als auf zwei Tore kam die Luukkonen-Equipe nie mehr heran. Beim Stande von 5:7 nahm der finnische Headcoach das Time-Out und liess schliesslich ohne Goalie agieren. Doch auch in dieser Spielsituation behielt GC das bessere Ende für sich, erzielte zwei „empty netter“, während des SVWE nur einmal traf. Fazit nach dem ersten Spiel: der Umbruchprozess kündigt sich schwieriger an, als vielleicht vermutet und erhofft. Die Defensive lädt aktuell die Gegner geradezu zum Toreschiessen ein, die Offensive ist noch längst nicht so zwingend, um dieses Manko zu korrigieren. Besser machen kann es der Meister nächsten Samstag, bei ersten Heimspiel der Saison, zuhause gegen Chur Unihockey mit dessem neuen Trainer Thomas Berger.

Grasshopper Club Zürich - SV Wiler-Ersigen 9:6 (1:1, 4:2, 4:3)

Sporthalle Hardau, Zürich. 480 Zuschauer. SR Güpfert/Ziegler.
Tore: 1. Kapanen (Zürcher) 1:0. 7. Bieber (Fankhauser) 1:1. 31. Oilinki (Christoph Hofbauer) 1:2. 34. Helfenstein (Meier) 2:2. 35. Wolfer (Zürcher) 3:2. 37. Meier (Thomas Grüter) 4:2. 37. Wolfer (Zürcher) 5:2. 38. Matthias Hofbauer (Oilinki) 5:3. 45. Meier (Scalvinoni) 6:3. 45. Adrian Zimmermann 6:4. 51. Scalvinoni (Zürcher) 7:4. 54. Adrian Zimmermann (Berlinger) 7:5. 57. Meier 8:5. 58. Matthias Hofbauer (Christoph Hofbauer) 8:6. 59. Wolfer 9:6.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

Wiler-Ersigen: Haab; Quist, Bichsel, Schmocker, Wittwer, Nussbächer, Bieber, Hirschi; Mendelin, Oilinki, M. Hofbauer, C. Hofbauer, Zimmermann, Jussila, Berlinger, Meister, Rüegsegger, Fankhauser, Steffen.