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Zwei Serien gerissen, die Leaderpositionen bleiben

Thomas Berger kann trotz der zweiten Saisonniederlage weiter auf die Konkurrenz zurück blicken.
Thomas Berger kann trotz der zweiten Saisonniederlage weiter auf die Konkurrenz zurück blicken.

Nach zwölf Siegen in Serie kassiert das NLA-Team wieder einmal eine Niederlage. Der Meister unterlag im Derby bei den Tigers Langnau knapp mit 4:5, kann sich aber dank dem 3:2-Sieg am Vortag über Vizemeister Alligator Malans weiter alleine an der Tabellenspitze behaupten und wird auch als Leader ins neue Jahr gehen.
Gar noch eine längere Serie wurde für die U21 am Samstag in Köniz (6:8) beendet. nach 29 Spielen verlor der zweifache U21-Champion wieder einmal ein Spiel. Die Reaktion gelang prompt am Tag darauf, konnte doch das Heimspiel gegen Malans trotz 4:6-Rückstand noch 7:6 gewonnen werden. Allerdings kassiert die U21 trotz ausgezeichneten Goalies aktuell viel zu viele Gegentreffer, daran gilt es zu arbeiten.
Als einziges Team zweimal erfolgreich war die U18, welche am Samstag das Derby gegen die Tigers klar gewann (11:3) und sich dann am Sonntag  gegen Malans mit dem 4:3 nach der Verlängerung zwei wichtige Punkte sicherte. Aufgrund der schwierigen Personalsituation bei allen Teams war es dennoch ein gutes Weekend für den SVWE. Zumal auch die U16 im wichtigen Duell mit Schlusslicht Fribourg am Ende deutlich mit 9:5 gewann, aber auch einige bange Momente überstehen musste. So vorab im Schlussdrittel, als der SVWE nach lange ausgeglichenem Spiel innerhalb von fünf Minuten auf 6:3 davon zog, der sicher geglaubte Sieg aber noch in Gefahr geriet, weil Fribourg ein Doppelschlag innert 12 Sekunden glückte.  



Tigers im Abschluss kaltblütiger
Es waren zwei enge Spiele, welche das Fanionteam an dieser letzten Doppelrunde vor der Weihnachtspause zu bestreiten hatte, gegen zwei langjährige Rivalen zudem. Am Sonntag passierte  das, was gegen das Stimmungsteam der Tigers nie gut ist: Die Berger-Truppe geriet trotz gutem Beginn mit viel Ballbesitz früh in Rückstand. Die Langnauer, welche am Vorabend in Chur gleich mit 6:10 untergegangen waren, bissen sich damit in die Partie. Diese war jederzeit ausgeglichen und auch spannend.  Dass das Heimteam letztlich das bessere Ende für sich behielt, lag auch daran, dass es im Abschluss um eine Spur kaltblütiger agierte. Zwar verschossen auch die Tigers wie der SVWE einen Penalty, doch sie nahmen die Geschenke dankend an, welche ihnen der Gast beim zweiten und fünften Treffer offerierte. Die Berger-Truppe musste sich kämpferisch nichts vorwerfen lassen, kam gar durch einen Shorthander Mutters nochmals auf 4:5 heran, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden und beklagte auch etwas Pech bei zwei Stangentreffern.  Die Niederlage beendet zwar die schöne Serie von zwölf Siegen in Serie, ist aber hinsichtlich der Fortsetzung der Meisterschaft nicht wirklich schlimm. In zwei Wochen steht mit der Partie in Thun das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm.

 

Tigers Langnau - SV Wiler-Ersigen 5:4 (2:1, 1:1, 2:2)
Espace-Arena, Biglen. 739 Zuschauer. SR Hürzeler/Peter.
Tore: 9. S. Siegenthaler (J. Samuelsson) 1:0. 13. D. Känzig (T. Väänänen) 1:1. 13. K. Kropf 2:1. 28. A. Hollenstein (D. Alder) 2:2. 31. S. Flühmann (K. Kropf, Ausschluss Väänänen) 3:2. 49. Y. Glauser (T. Gfeller) 4:2. 49. S. Laubscher (D. Alder) 4:3. 52. T. Gfeller (K. Kropf) 5:3. 54. C. Mutter (L. Meister) 5:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Bemerkungen: SVWE ohne Wolf, Affolter, von Pritzbuer , Dudovic und Krähenbühl (alle verletzt). 

 

 

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