NLA

Umbruch im NLA-Team wird fortgesetzt

Der SVWE verliert viel Routine: Adrian Zimmermann,Kevin Steffen und wohl auch Patrick Mendelin stehen im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung. (Foto: HUM)
Der SVWE verliert viel Routine: Adrian Zimmermann,Kevin Steffen und wohl auch Patrick Mendelin stehen im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung. (Foto: HUM)

Cheftrainer Thomas Berger setzt den eingeleiteten Umbruch im NLA-Team konsequent fort. Berger gönnt sich, seinem Staff und dem Team trotz errungenem Meistertitel keine Schonfrist und treibt die Verjüngung des Kaders  nach seinem ersten Amtsjahr zügig voran. 
Definitiv nicht mehr im Kader stehen Adrian Zimmermann (33),  Philipp Fankhauser (27),  Kevin Steffen (27), die alle zurücktreten und überraschenderweise auch Daniel Sebek (28). Der tschechische Natistürmer ist eines der „Opfer“  des  Umbruchs,  mit dem Berger durch den Vorstand vor seinem Amtsantritt beauftragt wurde.  „Es ist sicher hart für Sebek, dass wir in Zukunft auf ihn verzichten, hat er doch ausgezeichnete Playoffs gespielt und brachte uns mit seinem Treffer im Superfinal ins Spiel zurück“, kommentiert Berger, „aber er hat primär im dritten Block gespielt, wo er einem jungen Spieler den Platz wegnimmt“,  und zudem werde diese Rolle dem tschechischen Natispieler kaum gerecht.
Rechnet man auch noch Patrick Mendelin  (30, wird nur noch bedingt für den SVWE auflaufen) und  das Fragezeichen um Christoph Hofbauer (34, ev. Karriereende wegen Knieverletzung)  dazu und vergleicht dies mit den Zuzügen von Daniel Johnsson (29), Joel Krähenbühl (32),  Nicola Bischofberger (22),  Andrin Hollenstein (19) sowie den drei Try-Out-Spielern aus der U21 -  Philipp Affolter (19) und Tino von Pritzbuer (20) und Lukas Moser (20), wird eines klar:  Der Umbruch geht in die nächste Phase, der SVWE wird auch in diesem Jahr nochmals deutlich jünger als schon in der  Vorsaison.
Berger setzt dabei offensichtlich  primär auf Speed und Technik, denn auf Routine und Kampfkraft. Spieler wie Rentsch (20), D. Känzig (21), oder Schlüchter (21) dürften grössere Rollen erhalten. Und ganz interessant ist die Centerposition, wo hinter Matthias Hofbauer mit Claudio Mutter (22), Simon Laubscher (19) und Dominik Alder  (18, falls er die Aufnahmeprüfung an die Uni Bern besteht) extrem viel Talent, aber auch Jugend wartet.

 

Meister,  Wittwer und T. Känzig verlängern
Von den bewährten Kräften haben die drei Verteidiger Lukas Meister (27 Jahre)  und Tobias Känzig (24.) ihre Verträge um 2 Jahre verlängert, Dave Wittwer (29) um eine Saison. Das Trio ist zusammen mit Goalie Nicolas Wolf (24) sozusagen das Bindeglied von der jungen Garde zu den Routiniers wie Matthias Hofbauer (36) oder Tatu Väänänen (34).

 

SVWE on Tour – Tschechien, Schweden und Finnland
Fest steht schon das Motto für die kommende erste Saisonhälfte nach dem Sommertraining für das NLA-Team:  Wiler-Ersigen on Tour. Der  Meister wird sich von August bis Oktober fast ständig auf Achse sein.  Da wären die schon traditionelle Teilnahme am Czech Open in Prag,  dann erstmals das dreitägige Einladungs-Turnier in Växjö mit fünf schwedischen  SSL-Teams als mögliche Gegner.

Weiter zum Vormerken national: Der Supercup am Sa. 2. September in Zürich,  dann der „season opener“  am Freitag 15.9. in Kirchberg mit dem Derby gegen Köniz und schliesslich anfangs Oktober der Champions Cup im finnischen  Seinäjoki , der Heimatstadt von SVWE Captain Tatu Väänänen .

 

Meisterempfang am Sa. 13. Mai in Kirchberg
Noch geniessen die Schweizer Meister aber ein paar wohl verdiente freie Tage. Übers Wochenende geht’s auf die Teamreise nach Mallorca, am Sa. 13. Mai steht der offizielle Meisterempfang an. Dieser wird in den ans Vereinsturnier (Grossmatthalle Kirchberg)  anschliessenden  Vereinsabend  (Saalbau Kirchberg) eingebettet
Nach dem Kickoff-Event von 20. Mai wird’s dann bis Anfang Juni noch etwas locker zu und her gehen, ehe die stets beliebte Sommertrainings-Phase beginnt, die bis Ende Juli dauern.

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