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Solidarisch zur Gala - mit 7:1-Sieg über Köniz in den Cup-Halbfinal

Was für ein Spiel des NLA-Teams: Der Cup-Viertelfinal gegen Kantonsrivale Köniz wurde bis Matchende eine Machtdemonstration: Gleich mit einem 7:1-Erfolg zog der Meister ins Halbfinale ein! Besonders imponierend die solidarische Defensivarbeit des SVWE, der gegen die so gefährliche Offensive der Könizer nur einen Treffer im Powerplay zugestehen musste. Die Geduld in der Vorwärtsbewegung wurde am Ende belohnt mit schönen Toren, welche gegen eine immer ungestümer anrennenden Gegner, teilweise herrlich herausgespielt wurden, auch wenn das Ergebnis am Ende zu hoch ausfiel. Doch dies hatte auch für die Saisonauftaktpartie gegolten, als sich Köniz mit 8:3 durchsetzte. Erfreulich zu sehen, wie die zahlreichen jungen Akteure beim SVWE lernfähig sind und innerhalb von zwei Monaten die richtigen Schlüsse aus der Auftaktpleite zogen, respektive umzusetzen im Stande waren, was ihnen der Staff mitgegeben hatte. Einziger Wermutstropfen des Weekends, der verletzungsbedingte Ausfall von Meistergoalie Nicolas Wolf, der sich die Schulter auskugelte und länger auszufallen droht.
Beendet ist dafür das Cup-Abenteuer für das 1KF-Team, welches am späten Sonntagabend gegen Cevi Gossau mit 10:13 unterlag. Erfreulich dafür die Reaktion der U16 auf die 2:6-Niederlage vom Vortag in Thun. Mit einem 2:1-Erfolg zog das Team in den Halbfinal des Berner ¨Cups ein

Exakt vor zwei Monaten hatte Wiler-Ersigen im Saisonstartspiel gegen Floorball Köniz einen herben Dämpfer einstecken müssen (3:8). Seit diesem Fehlstart reihte der SVWE aber Sieg an Sieg. Zehn in Folge in der Meisterschaft brachten der Berger-Truppe die alleinige Führung in der NLA ein und dazu kommen nun auch drei Siege im Schweizer Cup, welche den Meister in den Halbfinal einziehen lassen. 

 

Der SVWE fand diesmal die Balance

Im Vergleich zum Saisonauftaktspiel stürmte der Meister nicht mehr so ungestüm und unkontrolliert nach vorne. Vielmehr war man bedacht, den auf Kontern und Fehler lauernden Gästen, nur wenige Möglichkeiten zu bieten. So neutralisierten sich beide Teams während mehr als einem Drittel, Torszenen blieben Mangelware. Doch Wiler wartete weiter geduldig auf die sich bietende Chance. Das erste Powerplay kam kurz vor Spielmitte und wurde gleich ausgenützt zur Führung durch Captain Väänänen. Nun musste Köniz, das neben seiner Abwartetaktik auch mit Härte das Heimteam aus dem Konzept bringen wollte, mehr machen. Das Spiel wurde offener, noch intensiver und von Minute zu Minute spektakulärer. Doch mit klaren Vorteilen jetzt für Wiler, das verdient das 2:0 erzielte und auch auf den Anschlusstreffer der Könizer in deren erstem Powerplay sofort zu reagieren wusste und durch den schönsten Treffer des Abends durch Mutter postwendend auf 3:1 stellte (51.). Danach brachen sämtliche Dämme. Köniz blies zum Generalangriff, aber tat dies nicht eben erfolgreich. Im Minutentakt konnte das Heimteam die sich bietenden Räume zu Gegenstössen nutzen und feierte am Ende einen 7:1-Kantersieg, der sicherlich um ein, zwei Tore zu hoch ausfiel. Somit steht der SVWE im Cuphalbfinal, wo er auf GC (Sieg über Malans), Rychenberg oder Chur treffen wird.  

 

Cup-Viertelfinal: Wiler-Ersigen -  Köniz 7:1 (0:0, 1:0, 6:1)
Grossmatt, Kirchberg. 583 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 27. T. Väänänen (D. Känzig, Aussschluss Ruh) 1:0. 44. D. Wittwer (M. Louis) 2:0. 48. J. Zaugg (J. Johansson, Ausschluss Laubscher) 2:1. 51. C. Mutter (D. Känzig) 3:1. 57. D. Johnsson (T. Väänänen) 4:1. 58. D. Känzig (N. Bischofberger) 5:1. 59. M. Louis (D. Wittwer) 6:1. 60. D. Känzig (M. Hofbauer) 7:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 3mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz.
Bemerkungen: SVWE mit Wolf im Tor (ab 36. Reich für den verletzten Wolf), ohne Krähenbühl und Affolter (beide verletzt).

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