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Sieben auf einen Streich für SVWE-Teams

Nur jubelnde SVWE-Akteure gab es an der Doppelrunde vom Weekend. (Foto: HUM)
Nur jubelnde SVWE-Akteure gab es an der Doppelrunde vom Weekend. (Foto: HUM)

Was für ein Wochenende für die SVWE-Teams nach der Nati-Pause: Von der U16 bis zur NLA resultierte aus sieben Partien sieben Siege,  womit sich alle vier Teams im Spitzenfeld der Tabelle festsetzen können. Das NLA-Team holte sich im Fern-Duell mit Köniz die Tabellenführung zurück. Bereits nächstes Wochenende treffen die aktuell besten Schweizer Teams im Cup-Viertelfinal direkt aufeinander (So. 17.30 in Kirchberg – online-Ticketing ).

Ihre unheimliche und beeindruckende Serie setzen die U21-Junioren fort. Mittlerweile ist das Meisterteam der beiden letzten Jahre, obgleich in stark veränderter Zusammensetzung und nur selten durch Spieler aus der NLA verstärkt (noch sechs NLA-Spieler sind im U21-Alter), seit genau einem Jahr und 27 Spielen in Folge ungeschlagen! Dies obschon man schon öfter in Rückstand lag, so auch in den beiden Partien vom Wochenende gegen WaSa und Zug. Doch immer finden Staff und Team noch einen Weg zum Sieg. Ständig in Führung lag die U18 in ihren Spielen, wobei vor allem das Spiel beim 9:3 über Rychenberg vom Sonntag wohl die beste Saisonleistung war, obwohl mit Mäde Vogt (von Beginn weg) und Nicola Laubscher (ab der 23. Minute) zwei U19-Natispieler und Teamleader ausfielen. Zu einem klaren 7:2-Derbysieg kam die U16 gegen Grünenmatt und hat scheinbar die Probleme im Offensivspiel, welche zu Saisonbeginn noch offenkundig waren, etwas ablegen können.


NLA-Trumpf diesmal die Defense
Viel ereignisarmer als der das turbulente Samstagspiel in Chur verlief das Heimspiel des Fanionteams vom Sonntag, phasenweise fast einschläfernd war die Partie.  Wohl dem WM-Barragespiel der Schweizer Fussballer geschuldet, waren in der Grossmatt in Kirchberg nur 250 Zuschauer anwesend. Die Ambiance war beinahe gespenstisch und die fehlende (An-)Spannung war dem Heimteam von Beginn weg anzumerken. Im ersten Dritte landeten von über 20 Abschlussversuchen gerade Mal zwei Schüsse auf dem Tor. Die Ustermer nützten die fehlenden Emotionen und Konsequenz beim SVWE zu einer Pausenführung nach 20 Minuten, in einem Drittel das – praktisch ohne jegliche Zweikämpfe – nach rekordschnellen 24 Minuten beendet war. Im Mitteldrittel kam dann immerhin resultatmässig eine Reaktion vom Meister. Captain Väänänen leitete mit seinem Treffer zum 1:1 die Spielwende ein. Während einer kurzzeitigen Reduktion auf zwei Linien folgten zwei weitere Treffer, während nun Uster plötzlich im Abschluss die Präzision vermissen liess. Der beste Abschnitt waren dann die letzten 20 Minuten, endlich war das „echte“ Wiler Spiel zu sehen und die Chancen häuften sich.  Die Souveränität und Dominanz aus anderen Partien konnte aber nie demonstriert werden. Der Endstand von 6:3 war dann letztlich verdient und die drei Punkte das Wichtigste an diesem Spiel und der verdiente Lohn für ein Wochenende, wo sich der SVWE vor allem auch in defensiver Hinsicht gute Noten verdiente. Nur je drei Gegentore sind eine gute Basis, um auch Mal Spiele zu gewinnen, wo es in der Offensive nicht so läuft, wie beispielsweise eben gestern gegen Uster.

SV Wiler-Ersigen - UHC Uster 6:3 (0:1, 3:0, 3:2)
Sportanlage Grossmatt, Kirchberg. 255 Zuschauer. SR Schüpbach/Studer.
Tore: 14. A. Vitali (F. Nideröst) 0:1. 22. T. Väänänen (C. Mutter) 1:1. 28. D. Johnsson (D. Känzig) 2:1. 28. S. Laubscher (M. Rentsch) 3:1. 54. T. Ledergerber (R. Schubiger) 3:2. 54. P. Affolter (T. Väänänen) 4:2. 55. S. Suter (M. Klauenbösch) 4:3. 55. D. Johnsson (C. Mutter) 5:3. 60. C. Mutter (D. Känzig) 6:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. keine Strafen.
Bemerkungen: Wiler mit Reich im Tor, ohne Krähenbühl (verletzt) und Wittwer (gesperrt).

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