NLA

Mit XXL-Fussball die Phase 1 beendet

Eine erste intensive (Sommer-)Trainingsphase wurde gestern mit einem XXL-Fussball-Spiel für das NLA-Team abgeschlossen. Cheftrainer Thomas Berger, der das Sommertraining im Vergleich zum Vorjahr, als er noch bei Chur unter Vertrag stand, diesmal selber leitete, zeigte sich mit dem Geleisteten zufrieden. "Die Präsenz war deutlich besser als im Vorjahr, der Einsatz noch besser. Können wir auf diesem Niveau weitermachen, steigen wir gut vorbereitet in die Hallensaison."  Im Juli ist nun mehrheitlich Zeit, die Ferien zu beziehen, ehe am 2. August  antreten heisst zum Hallenauftakt. Bis zum ersten Saisonhighlight, dem am 10. August beginnenden Czech-Open in Prag, stehen damit 4 ordentliche Trainings und eine Intensivweekend zur Verfügung. Diese Kürzest-Vorbereitungsphase wird auch hinsichtlich des stark veränderten Kaders intensiv genutzt werden müssen. Aktuell stehen 2 Torhüter und 20 Feldspieler auf der Kaderliste. Dazu gibt es noch einige Spezialfälle, welche sich im Juli lösen sollen (es geht um die Personalien Mendelin, C. Hofbauer, Dominik Alder und Ville Lastikka).

 

SVWE ein „Zwergenteam“ mit „Küken-Faktor“?
Dass sich das NLA-Team mit XXL-Fussball beschäftigte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Das Kader 2017/18 wird wohl als das kleinste in die Geschichte des SVWE eingehe: Nicht ein Match-Shirt der Grösse L wurde von den Spielern bestellt! Zum Glück werden Erfolg und Misserfolg im Unihockey nicht allein über Körpergrösse definiert. Und auch nicht allein über Routine, denn von dieser verliert die SVWE-Ausgabe 2017/18 doch beträchtlich. Mit Zimmermann, Fankhauser, Hirschi, Steffen, Sebek und Mendelin  werden sich über 40 Meistertitel und  die Erfahrung aus über 1200 NLA-Spielen verabschieden. 
Dieser einschneidende Verlust  soll kompensiert werden durch den Erfolgshunger der Küken-Generation um U19-WM-Allstar Simon Laubscher (19), Hollenstein (20), Moser (21), Affolter (20), Alder (19), von Pritzbuer (21) sowie den letztjährigen Playoff-Shooting-Star Jan Bürki (18). Da dies nicht von heute auf morgen gelingen wird, ist umso wichtiger, dass die Transfers von Johnsson und Krähenbühl sowie die Rückkehr von Bischofberger das Gleichgewicht im Team herstellen werden zwischen den Youngsters und den verbliebenen Routiniers wie Matthias Hofbauer, Tatu Väänänen oder Dave Wittwer. Die „Mittelgeneration“ wir aktuell einzig durch Lukas Meister (27) gebildet. Denn auch der Rest des NLA-Kaders ist mit den Brüdern Känzig, Rentsch, Dätwyler, Sesulka, Mutter Schlüchter sowie Louis erst 23 jährig oder jünger. Total stehen also 15 Feldspieler im Kader, welche jünger als 23 Jahre sind.
Der im letzten Jahr eingeleitete Umbruch wird dadurch rasend schnell fortgesetzt, der Gewinn des Meistertitels im Vorjahr nimmt gleichzeitig Druck vom Team.  

 

 

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