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Keine optimale Punkte-Bescherung vor der Weihnachtspause

Mit drei Toren Matchwinner in Thun: Deny Känzig.
Mit drei Toren Matchwinner in Thun: Deny Känzig.

Das letzte Unihockey-Weekend im 2017 verlief aus Sicht der SVWE-Leistungsteams nur bedingt nach Plan. So holte das NLA-Team zwar den Pflichterfolg in Thun, musste aber trotz klarer Führung am Ende um den 6:5-Sieg zittern. Auch die U21 holte sich Siege in Thun und zuhause gegen Chur, musste aber in beiden Spielen einen Rückstand aufholen. Die U18 lieferte sich gegen GC einen turbulenten Fight und konnte mit dem späten 10:9 erfolgreich Revanche für die Vorrunden-Niederlage nehmen, musste sich aber nur 14 Stunden danach bei Schlusslicht Thun in der Verlängerung geschlagen geben. Gar nichts zu holen war letztlich für die U16, welche gegen Köniz mit 1:7 verlor, aber davon profitierte, dass auch Thun und Sarnen verloren.


30. Sieg im 34. Spiel
Mit einem 6:5-Zittersieg bei Schlusslicht Thun beschliesst das Fanionteam das Unihockeyjahr und rutscht mit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Verfolger als Leader ins 2018. Der Erfolg im Derby war der 30. Meisterschaft-Sieg (Playoffs ink.) im Kalenderjahr, bei nur vier Niederlagen. Eine beeindruckende Bilanz, auf alle Fälle beeindruckender als der Auftritt in Thun.
Als Claudio Mutter zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem zweiten Tor den 5:2-Führungstreffer erzielte, schien die Partie zwischen dem Schlusslicht und dem Leader gelaufen. Doch die Thuner, welche unlängst mit einem Heimsieg über Köniz für Aufsehen gesorgt hatten, gaben sich nicht geschlagen. Einer der seltenen Fehlgriffe von SVWE-Goalie Reich sorgte für den 3:5-Anschlusstreffer (43.) und nach einem Doppelschlag innerhalb von 90 Sekunden stand es plötzlich  5:5 (51).  Eine turbulente Schlussphase bahnte sich an. Und es kam noch besser für das Heimteam. Kaum war der Torjubel verklungen, konnten die Thuner in Überzahl antreten. Doch der SVWE, welcher in der ersten Unterzahl erst einen Shorthander fabrizierte, dann aber doch noch einen Gegentreffer kassierte, konnte die Unterzahl überstehen. Schliesslich kürte sich Deny Känzig mit seinem dritten Treffer und dem Tor zum 6:5 zum Matchwinner. Zwar versuchte Thun in der Schlussphase alles, konnte gar mit  6 gegen 4 Spieler agieren, doch es blieb beim knappen Sieg des Favoriten.
Dieser hat es ihm Startdrittel verpasst, sich und den Staff mit einem ruhigen Abend zu belohnen. In den ersten 20 Minuten dominierte der Meister die Partie klar, die 2:0-Führung war aber viel zu knapp, wobei Wiler auch Pech mit drei Stangentreffern hatte. Und so wurde es am Ende doch noch ein Zittersieg.

UHC Thun - SV Wiler-Ersigen 5:6 (0:2, 2:2, 3:2)

MUR, Thun. 241 Zuschauer. SR Schüpbach/Studer.
Tore: 6. D. Känzig (D. Johnsson) 0:1. 17. M. Louis (M. Hofbauer) 0:2. 28. M. Thomas (S. Meier) 1:2. 33. C. Mutter (D. Johnsson) 1:3. 34. D. Känzig (T. Väänänen) 1:4. 35. L. Sigrist (M. Thomas) 2:4. 41. C. Mutter (T. Känzig) 2:5. 43. J. Götti (M. Fankhauser) 3:5. 50. T. Kropf (J. Wettstein) 4:5. 51. F. Witschi 5:5. 56. D. Känzig (D. Johnsson) 5:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

Bemerkungen: SVWE ohne Wolf, Krähenbühl, Bürki, von Pritzbuer (alle verletzt), Bischofberger (Ersatz)


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