NLA

Es gilt "Achtung, fertig, los" für das NLA-Team - drei Heimspiele in acht Tagen

Das NLA-Team möchte auch im neuen Jahr möglichst oft Jubeln.
Das NLA-Team möchte auch im neuen Jahr möglichst oft Jubeln.

Gleich mit drei Heimspielen innerhalb von acht Tagen (zweimal Meisterschaft,  einmal Cup-Halbfinal) startet das NLA-Team ins neue Unihockey-Jahr. Auch die U21 (Sa. 14.30 GC) und die U18 (So. 13.30 Jona-Uznach) treten am Wochenende zuhause an, Spielort bei allen Teams ist das Sportzentrum Zuchwil. Tickets für alle NLA-Spiele, inklusive Cup-Halbfinal können bequem online reserviert und bei Bedarf gleich ausgedruckt werden.

Nichts wird es also mit einem gemächlichen Herantasten nach den Feiertagen, das Motto lautet viel mehr: „Achtung, fertig, los!“. Das Achtung gilt für die Partie vom Samstag in Zuchwil (19.00 im Sportzentrum) gegen die Kloten Jets. Als Leader ist ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten für den SVWE Pflicht. Die klare Ausgangslage, der Wiedereinstieg nach der Pause und das sonntägliche Duell gegen Cupsieger GC  sind die Fallgruben für den Favoriten. Tags darauf gegen GC (17.30 ebenfalls in Zuchwil) muss mit einen allfälligen Herantasten endgültig fertig sein, denn im Duell Meister vs. Cupsieger werden für die Berger-Truppe die Weichen für einen allfälligen Qualifikationssieg gestellt. Gelingt ein Sieg über die Zürcher dann wird der SVWE als Leader in die Schlussphase der Qualifikation starten und hat von allen Spitzenteams auf dem Papier das einfachste Schlussprogramm, weil keine Direktbegegnung mehr mit der Konkurrenz (Tigers, Köniz, Malans, GC) ansteht.


Das Kollektiv als Stärke, aber gleichzeitig auch Schwäche?
Definitiv los mit der „crunch –time“ geht es dann am Samstag, 13. Januar in der Grossmatthalle in Kirchberg (19.00), wenn der Cuphalbfinal gegen Chur Unihockey ansteht. Ab dann wird sich zeigen, ob das stark verjüngte Team schon bereit ist, auch in den wichtigen Spielen an die Erfolge der grossen SVWE-Dynastie des letzten Jahrzehnts anzuknüpfen. Dass die Equipe nach den Abgängen von Routiniers und Leaderfiguren wie Zimmermann und Fankhauser, Skorern wie Mendelin und Lastikka oder Kämpfern wie Sebek und Steffen die Qualifikation bis lang derart dominieren würde, ist doch einigermassen erstaunlich. Das „Geheimnis“ heisst dabei ganz klar Kollektiv. Mit dem „ewigen Platzhirsch“ Matthias Hofbauer findet man den ersten Wiler Spieler erst auf Rang zwölf (!) der Skorerliste.  Dies obwohl nur zwei Teams mehr Tore erzielt haben als der Titelverteidiger. Immer wieder waren also andere Spieler zur Stelle, welche die Partien entschieden und die Basis der besten Defensive der Liga in Siege ummünzen konnten.
Die Frage bleibt indes, ob es auch in der der entscheidenden Meisterschaftsphase genügen wird mit dem Kollektiv zu brillieren. Die grosse Stärke könnte ganz rasch zu einer Schwäche werden. Es sei denn, in Cup und den Playoffs werden neuen „Helden“ geboren. Kandidaten gibt es einige, allerdings bleibt abzuwarten, wer bereit sein wird im Schweizer Unihockey eine dominierende Rolle zu übernehmen. So sieht es auch Natitrainer David Jansson. Er dürfte wohl kaum mehr als zwei SVWE-Spieler für die WM-Qualifikation Ende Januar in Lettland aufbieten. Für ein Team, welches die Liga mit fünf Punkten anführt, eine mehr als bescheidene Zahl. Ein Quervergleich zum Eishockey, wo der SCB wohl rund einen Drittel der Olympiafahrer stellen wird, verdeutlicht dies. Man traut dem „Frieden“ um  den neuen SVWE also noch nicht, auch nicht an „oberster Stelle“. Am Team und seinen zahlreichen Nachwuchstalent ist es zu beweisen, dass  sich die Zweifel in Luft auflösen. Am Besten bereits in den drei ersten Heimspielen des neuen Jahres: Achtung, fertig los!    

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