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Erster Titel der Saison gehört dem SVWE !

Das Team bejubelt den zweiten Super-Cup-Sieg.Magic-Man Johnsson und Masken-Mann Bischi kehrten die Partie im Mitteldrittel.
Das Team bejubelt den zweiten Super-Cup-Sieg.
Das Team bejubelt den zweiten Super-Cup-Sieg.Magic-Man Johnsson und Masken-Mann Bischi kehrten die Partie im Mitteldrittel.
Magic-Man Johnsson und Masken-Mann Bischi kehrten die Partie im Mitteldrittel.
Das Team bejubelt den zweiten Super-Cup-Sieg.Magic-Man Johnsson und Masken-Mann Bischi kehrten die Partie im Mitteldrittel.

In einem bis zum Schluss spannenden, intensiven, aber nur zeitweise hochstehenden Supercup behält der SV Wiler-Ersigen im Duell Meister gegen Cupsieger GC das bessere Ende für sich und siegt am Ende knapp mit 3:2. Bereits zum zweiten Mal bei der dritten Austragung holt sich der SVWE  damit die imposante Trophäe. 

Der erste Titel der Saison im nationalen Unihockey gehört dem Fanionteam. Obwohl das Prestige höher zu gewichten ist als der sportliche Wert jubelte das Team beim Spielende zu Recht über den Erfolg. Schliesslich war dieser Test gegen den Cupsieger und Meisterschaftsmitfavoriten GC auch psychologisch nicht unbedeutend, die oftmals zitierte Duftmarke konnte gesetzt werden.

Siege sind immer gut, geben Team und Trainerstaff ein gutes Gefühl und wirken motivierend für die Zukunft. Gewiss geht die Arbeit nach den zahlreichen Wechseln und Verjüngung im Kader nicht aus, doch die Erkenntnis, dass man immer noch genügend Potential besitzt, um jeden Gegner zu fordern ist sehr positiv zu bewerten. Auffallend die Inkonstanz im Spiel, wo sich sehr gute Phasen mit schwächeren noch zu oft abwechseln, was aber sicherlich auch mit der fehlenden Routine eines Grossteils der Spieler begründen lässt. Trotz allem wirkte das Spiel der Berger-Truppe strukturierter als jenes der Zürcher. Der Ball lief über alle drei Linien gut, von den erwähnten Lücken mal abgesehen. GC lebte vor allem von der individuellen Klasse eines Graf, Reusser oder Meier oder dann von der Konterstärke. Doch defensiv macht der SVWE seine Sache gut und arbeite auch wirkungsvoll nach hinten.


Magic- und Masken-Mann kehren das Spiel
Die Partie, welche durch den SVWE dominant, aber ohne Zählbares begonnen wurde, litt phasenweise unter den taktischen Fesseln und der (dem frühen Saisonzeitpunkt geschuldeten) teilweise mangelnden Technik. Um so spektakulärer waren immerhin die drei Treffer des Meisters. "Magic" Johnssons Zorro-Tor zum 1:1, Maskenmann (Schutzmaske wegen gebrochener Nase) Bischofsbergers Weitschuss in Lattenkreuz zum 2:1 und die herrliche Kombination über Rentsch und Mendelin, die Matthias Hofbauer nur noch mit einem Ablenker ins leere Tor vollenden musste zum 3:1 waren alles Traumtore.
Vor und nach diesen drei Treffern lag jeweils ein GC-Tor zur 1:0-Führung und zum 3:2-Anschusstreffer. Dass die ansonsten für ihre Offensivproduktion bekannten Zürcher nicht zu mehr Toren kam, lag sicherlich auch an SVWE-Goalie Nicolas Wolf, der sich einmal mehr als Mann für die Finalspiele entpuppte und teilweise grandios hielt. Da auch sein Antipode und Natikeeper  Pascal Meier gewohnt stark aufspielte blieb es am Ende bei den nur  5 Toren.

SV Wiler-Ersigen - Grasshopper Club Zürich 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)

Saalsporthalle, Zürich. 2351 Zuschauer. SR: Fässler/Schläpfer.
Tore: 19. Zolliker (Kaiser) 0:1, 21 (20:51) Johnsson (Mutter) 1:1, 32. Bischofberger (Mutter) 2:1, 41. (40:52) M. Hofbauer (Mendelin) 3:1, 54. Reusser (Graf/Ausschluss Mendelin) 3:2.
Strafen: 3x2 Minuten plus 1x10 Minuten gegen Wiler, 2x2 Minuten gegen GC
Wiler-Ersigen: Wolf; Väänänen, Sesulka; Wittwer, Bischofberger; T. Känzig, Meister; Mendelin, M. Hofbauer, Rentsch; Johnsson, Mutter, D. Känzig; Hollenstein, Laubscher, Louis.
GC: P. Meier; Berlinger, Graf; Mock, Zürcher; Müller, Kaiser; F. Wenk, Chr. Meier, Rüegger; Pedolin, Reusser, Julkunen; Steiger, Göldi, Zolliker.
Bemerkungen: 15. Pfostenschuss Julkunen. 25. Lattenschuss Zolliker. 59. Time-Out GC. Wiler ohne C. Hofbauer, Krähenbühl, Dätwyler, Alder, Moser, Affolter, Bürki und Schlüchter. GC ohne Scalvinoni, Laely (beide verletzt), Honold, Stocker, Hess, Bier und M. Wenk.

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