NLA

Countdown - noch 4 Tage: Der doppelte Superfinal für Meisters und Bischi

Vieles,  ja wohl fast alles ist zum Superfinal SVWE vs. Malans vom nächsten Samstag irgendwann schon gesagt oder geschrieben worden. Zu oft sind die beiden Teams bereits aufeinander getroffen, es gibt keine Geheimnisse mehr. Und so wird es in den kommenden Tagen vor allem noch darum gehen die ewige Frage nach dem Favoriten aufzuwärmen: Sind es die Malanser, welche mit sechs Akteuren mittlerweile das Gros der Schweizer Nati stellen und die "ehemals jungen Wilden" um Braillard / Laely (92/93-er Jahrgänge) im besten Unihockeyalter stehen? Oder doch Qualisieger SVWE, bei dem nun die neusten "jungen, wilden" am Werk sind um Lastikka, Känzig, Rentsch und Mutter (96/97er), aber natürlich auch noch reichlich Unihockey-Erfahrung der Generation Hofbauer, Väänänen, Zimmerman und Co.? Favoritenrolle hin, Favoriten her, als ob man damit noch Druck auf eine der beiden routinierten Equipen aufbauen könnte!

Und obwohl also schon alles gesagt zu sein scheint zur Superfinal-Neuauflage von 2015 bemühen wir uns im Final-Countdown dennoch, spezielle Storys zu finden. Beispielsweise jene über die  Familie Meister oder Nicola Bischofberger,  welche vor einem ausserordentlichen Superfinal-Weekend stehen.

„Superfinal“  im Sport und der Politik
Wenn es nach Lukas Meister geht, dann wir er sich ab nächsten Montag nicht mehr mit Lukas Meister am Telefon melden, sondern mit "Hallo, Schweizer Meister".  So wie bereits vor 2 Jahren, als das mittlerweile 26jährige SVWE-Eigengewächs nach dem Gewinn des Superfinals das Wortspiel  mit seinem Namen tagelang zum „running gag“ machte. Natürlich fiebert erneut die ganze Familie Meister dem Grossereignis vom Samstag entgegen, wird den Filius und den SVWE auch tatkräftig vor Ort unterstützen. Doch noch nervöser und angespannter wird die Familie Meister am Sonntag sein, dann nämlich kommt es im Kanton Solothurn zum zweiten Wahlgang um den Einzug in den Solothurner Regierungsrat. Und Marianne Meister, die Mutter von Lukas, tritt dort als FDP-Kandidatin gegen zwei Widersacherinnen der SP und Grünen um die letzten 2 freien Sitze in der Solothurner Regierung an. Somit stehen den Meisters aus Messen gleich zwei Superfinals, einer im Sport und einer in der Politik bevor. Wir wünschen gute Nerven. 

 

Zweimal dabei und doch nicht mittendrin!
Doppeltes Superfinal-Feeling wird kommenden Samstag auch Nicola Bischofberger haben, mit dem kleinen Problem, dass er vielleicht trotzdem nirgends richtig dabei sein wird.  Bekanntlich spielt „Bischi“ in dieser Saison leihweise für den schwedischen Topklub Falun, zu dem er vom SVWE für eine Saison ausgeliehen wurde, ehe er dann die nächsten drei Saisons wieder für Grün-Weiss auflaufen wird.  Dank einem starken Champions Cup 2016, u.a. mit einer knappen 2:3-Finalniederlage gegen Falun, aber auch seine Leistungen bei der Nati hatte der Nesslaufer die Aufmerksamkeit der Schweden auf sich gelenkt. Da das Timing für alle Parteien gerade passte, kam es zum Leih-Transfer und Bischofberger spielte plötzlich im besten Klub der besten Liga.  Und obschon nun gleich seine beiden Vereine, Falun und der SVWE, im Superfinal stehen und Bischi also quasi Doppel-Meister werden könnte, ist er aktuell unzufrieden. So wie es aussieht wird Bischofberger nämlich den schwedischen Superfinal von der Ersatzbank aus anschauen. Die Trainercrew von Falun verzichtete bereits in der Halbfinal-Serie gegen den entthronten Meister Storvreta mehrheitlich auf den Schweizer Nativerteidiger nachdem er in der Qualifikation praktisch immer gespielt hatte.

Back to Top